«Muottas Muragl»

Heute ging ich’s dann ruhiger an und strampelte vormittags ein paar Kilometer rund um die Seen auf dem Bike ab. Danach blieb das dreckige Bike im Hotel, respektive später im Kofferraum des Autos. Auf den Mittag hin ging’s mit der Standseilbahn von Punt Muragl nach Muottas Muragl (2'456m) – ein «Tipp» führte mich dahin *grins* Im Strandkorb auf dem Berg verbrachte ich einige Stunden und genoss meinen letzten freien Tag im Engadin – mindestens für dieses «Wochenende»… :-)

180°-Ausblick von «Muottas Muragl» - Panorama aus 5 Hochformataufnahmen [Nikon D90 mit Tokina AT-X 124 AF PRO DX, 12-24mm, f/4 und Pola-Filter]

Auf dem Panorama sieht man gleich im Tal unten das Dorf Celerina. Links geht’s nach Pontresina und rechts im Tal (hinter dem Hügel) ist Samedan mit dem Flugplatz. Von da oben hat man auch einen herrlichen Ausblick auf die vielen Seen hinter Celerina. Über St. Moritz, Silvaplana und Sils, sieht man bis ganz nach hinten, wo Maloja liegt.

Biken oberhalb St. Moritz

Nähe Alpinhütte, oberhalb Corviglia mit Blick in's Tal, u.a. auf die Startbahn des Flughafen's von Samedan... [Nikon D90 mit Nikon AF-S Nikkor 14-24mm f/2.8G ED]

Gestern morgen in St. Moritz angekommen, kurz eingecheckt und danach ging’s auf’s Bike. Bereits zu Hause einen kleinen Plan ausgedruckt und nun spontan die Tour geplant. Einzige Bedingung war, dass es eine Herausforderung ist und somit war klar: Es musste eine «schwarze» Strecke sein. Vom Hotel in Champfèr (1’825m) fuhr ich hoch nach Signal (2’130m) und dann weiter über Alp Nova (2’216m) bis nach Corviglia (2’486m). Nach einigen Irrfahrten befand ich mich wohl endlich auf dem richtigen Trail und es ging rauf an der Alpinahütte vorbei zum höchsten Punkt meiner Tour auf 2’685m. Der Schnee war ein stetiger Begleiter neben, aber auch immer wieder auf meinem Weg. Tja, ist noch eine Herausforderung durch 50 cm im Schnee das Bike zu tragen ohne noch weiter abzusacken ;-)

Entlang den steilen Felswänden des Piz Nair ging’s auf Singletrails bis zum Lej Suvretta. Dort ruhte ich mich dann ein wenig aus von den Strapazen und badete meine Füsse im ar…kalten Wasser. Da ich aber die Schuhe schon total voll Schnee hatte, war’s schon fast warm :-) Kurz vorher sagte auch eine dunkle Wolke noch «Hallo» und ich wurde auch von oben kurz nass. Nach der Pause am See ging’s dann nur über Singletrails zur Alp Suvretta hinunter: Was für eine Fahrt! Downhill vom Feinsten, doch echt anspruchsvoll und immer wieder waren Hindernisse im Weg. Eins erwischte mich dann – doch der Sturz brachte nur ein paar Schürfungen mit sich… Wenig später ging’s an den verlassenen Villen bei Suvretta vorbei wieder zurück zum Hotel.

Ich kann das Gebiet nur empfehlen: Traumhafte Aussicht, nur zwei Wanderer habe ich gesehen, keine anderen Biker und wirklich fordernde Singletrails! Die Übung sollte aber schon vorhanden sein, es reicht ja, wenn man das Bike über den Schnee tragen muss und nicht die ganze Abfahrt… :-)

Das Wandern ist des…

Heute blieb das Bike mal zu Hause und ich machte mich auf eine Wanderung ;-) Tja, gut 4 Stunden war ich in der Bergwelt unterhalb des Triftgletschers im Berner Oberland unterwegs (reine Wanderzeit). Anfangs meinte es das Wetter noch sehr gut und der Schweiss lief nur so runter beim Laufen oder fast besser klettern…

Blick zurück auf die andere Talseite, die ersten Höhenmeter hatte ich aber mit der Triftbahn absolviert - man muss ja seine Kräfte einteilen ;-)

Leider gewannen die Wolken kurz vor dem Ziel die Oberhand – Der Trip zur Triftbrücke hat sich aber trotzdem gelohnt und ich weiss nun, ich bin schwindelfrei *grins* Anbei mal ein paar Fotos – einfach durchklicken! Ach ja, wer meint die Brücke wackle nicht: Fehlanzeige! Das Ding schwingt mächtig, wenn mehrere Leute drauf sind. Auf dem «Heimweg» kam dann auch die Sonne wieder zum Vorschein…

«Flugerdbeeren»

Erdbeere fliegt in Teller mit Milch und logisch, es spritzt nach dem ersten «Eintaucher» [Nikon D90 mit Nikon AF-S VR Micro Nikkor 105mm, f/2.8 G IF-ED]

So, nun ist aber fertig gespielt – einmal noch durfte eine Erdbeere in ein Glas und in Milch springen – nun sind sie vernascht ;-) Die Sauerei ist mittlerweile geputzt in der Küche! Hab mal noch zwei Aufnahmen gemacht von der «Installation».

Der Blitz (Nikon SB-600) ist mit einem Diffusor versehen und das ganze wurde mal per Funk ausgelöst und mal per Lichtschranke, wobei die eigentlich zu langsam ist für Spritzer. Ja, ich bin sicher, es wird bald mal ein weiteres «Spielen» geben, aber dann mit anderen Früchten… Hoffe die Fotos gefallen – ich hab auf jeden Fall Freude!

«Erdbeerspielerei»

Erdbeere waschen... [Nikon D90 mit Nikon AF-S VR Micro Nikkor 105mm, f/2.8 G IF-ED]
Ja, ich kann’s nicht lassen ;-) Beim Zubereiten des Desserts musste ich eben ein wenig «spielen»… Leider ist mein Blitz zu langsam, respektive brachte ich die Belichtungszeit nicht so hin wie ich wollte… Werde also weiter üben. Ach ja, es hat am Ende doch noch super geschmeckt *mauleckenschleck*

Biketour in Flims

Gestern ging’s mal wieder nach Flims, allerdings nicht in die Schlucht, sondern in die Höhe mit dem Bike. Einmal mehr war’s ein herrlicher Tag und in den Bergen ideal um mit dem Bike ein paar Höhenmeter abzustrampeln…

Die ersten Höhenmeter waren erklommen. Bis in den Schnee war's aber noch weit. Foto entstand irgendwo oberhalb «Startgels», ca. 1'600m...
In Flims (1’100m) bin ich gestartet und dann Richtung Foppa (1’420m) hoch bis zur Segneshütte (2’102m). Oben angekommen, war ich schon ziemlich fertig und genoss die einsame Ruhe auf dem unteren Segnesboden. Hier oben war’s angenehm kühl, doch das Wasser eisig kalt ;-) Später ging’s hoch zum Grauberg (2’228m) und dann endlich mal runter – Nagens (2’127m). Eigentlich sollte es nun noch Richtung Vorab gehen, sprich wieder hoch, doch lag teilweise einfach zu viel Schnee für mich und mein Bike ;-) Also entschied ich mich auf dem Weg dorthin, gemäss GPS auf ca. 2’350m, umzudrehen und die Abfahrt zu geniessen!

Bikeguide FlimsLeider verfuhr ich mich dann und fuhr irgendwann die Alp Sogn Martin an, wo mir dann ein einsamer Bauer auch bestätigte, dass ich wohl ein wenig weg vom Weg bin… Naja, nun ging’s wild durch’s Gelände, ein teilweiser Sturz mit dem Arsch und den Schuhen in einen Bach trugen nicht gerade dazu bei, dass es riesig Spass machte – Die unzähligen «Murmeli» die ich sah, amüsierten sich aber bestimmt ;-) Irgendwie schaffte ich es dann zur Alp Plaun (1’630m) und war wieder zufrieden! Nun konnte der Spass beginnen und es ging runter über die Runcahöhe (1’364m) nach Flims zurück auf 1’100m.

Es war spannend, die vom Snowboarden bekannte Region mal mehrheitlich ohne Schnee zu befahren und somit war’s auch ein toller Tag, entsprechend kaputt war ich auch gestern Abend :-) Eine Blase am Fuss, vom Bike stossen *doof*, müde Beine und vor allem ein Sonnenbrand auf den Schultern, werden mich noch eine Weile an den Ausflug erinnern…

Urnersee (Vierwaldstättersee)

Urnersee mit Blick auf Oberbauenstock und Niederbauenstock *wennichmichnichttäusche* [Nikon D90, Nikon AF-S Nikkor 14-24mm f/2.8G ED @ 24mm] Der Raddampfer «Uri» nimmt Kurs auf Brunnen (SZ) auf dem Urnersee [Nikon D90, Nikon AF-S Nikkor 14-24mm f/2.8G ED @ 18mm]
Die beiden eher kitschigen Bilder entstanden ebenfalls am vergangenen Montag auf dem Heimweg von Andermatt am Urnersee (Vierwaldstättersee) vorbei Richtung Schwyz. Die Farben waren wirklich so kitschig, die Sonne durch den bewölkten Himmel trug ihren Beitrag dazu bei und vor allem der See… Tja, wohl echte Postkartensujet :-)

«Il Spir», «Ruinaulta» & «Caumasee»

Grischun - Einfach schön!Der Start meiner Biketour führte bekanntlich als erstes, zusammen mit den ersten Sonnenstrahlen, zum «Lago di Cresta». Dort verweilte ich eine gute Stunde und dann ging’s mit dem Bike weiter, stets bergauf. Nächstes Ziel war «Il Spir», die Aussichtsplattform bei Conn auf die Rheinschlucht. Gegen 9 Uhr, nach dem sich eine vermeindliche Abkürzung durch den Wald als Umweg herausstellte, traf ich dort ein und es war niemand zu sehen, weit und breit: Herrlich!

180°-Panorama auf der Aussichtsplattform «Il Spir» aus 5 Hochformataufnahmen [Nikon D90, Tokina AT-X 124 AF PRO DX, 12-24mm, f/4 @ 12mm, Pola-Filter zirkular]

Die Plattform hat den Namen vom Mauersegler erhalten, da sie ähnlich dem Tier über den «Schweizer Grand Canyon» ragt. Ein tolles Bauwerk mit genialem Ausblick. Später ging’s dann weiter zum zweiten See in der Region Flims, dem «Caumasee». Je nach den Lichtverhältnissen, sieht das Wasser aus, wie See in Kanada oder anderen nördlichen Ländern… ;-)

«Caumasee» bei Flims(GR) [Nikon D90, Tokina AT-X 124 AF PRO DX, 12-24mm, f/4 @ 12mm, Pola-Filter zirkular]