Kurzbericht von der 32. Unterlandstafette

Heute stand für uns (Adrian, Marcel, Thomas und mich, ebenfalls Thomas) wiedermal der Start an der diesjährigen Unterlandstafette in Bülach auf dem Programm: Startnummer 202, Team 0916.ch! Der gestrige Schneefall auf heute lies Hoffnung aufkommen, dass das übliche Programm einige Veränderungen bekommt. Auf den top Radrennfahrer mussten wir leider dieses Mal verzichten und so hofften wir auf zwei Mal Crossfahren mit dem Bike.

Bike statt Rennrad: «Der Schnitt von knapp 30 km/h freute mich!»

So wie ich, dachten auch meine Kollegen und so wurde ich mit der Tatsache konfrontiert bei meinem Eintreffen (Adrian hatte da schon 600m im Wasser hinter sich, Thomas schon seine 1’440m auf dem Eis), dass ich wohl mit dem Bike die Rennradrunde fahren muss. Den Adrian war überzeugt, dass bei den Bedingungen kein Strassenrennen stattfinden wird (zu Hause lagen doch knapp 10 cm Neuschnee) und so blieb sein Rennrad schon morgens zu Hause.

Nun ja, somit war natürlich der Event eigentlich gelaufen, aber ich wollte es versuchen. Wenigstens war ich ja mit dem Hardtail unterwegs, da ich auch das Crossfahren mit diesem absolvieren wollte.

Die Runde lief dann doch ganz gut, obschon ich natürlich mit den breiten Reifen keinerlei Chance hatte gegen die anderen Teams mit den Rennrädern. Da waren die ultimativen Zeitmaschinen am Start: Scheibenräder, tiefer Lenker, stromlinienförmige Helme und die Fahrer fuhren sich tw. auf der Rolle warm…

«Rennradfahren wäre auch mit einem Rennrad nicht mein Ding für die Zukunft. Biken ist einfach geiler! :-)»

So versuchte ich das Beste und strampelte einfach so wie ich konnte – immer mit dem Wissen, mein eigentlicher Teil folgt noch. Zwischenzeitlich «zog» mich eine Weile lang der Rennradfahrer vom Team 205 (Besten Dank nochmals!) in dem er mich in seinen Windschatten lies und vom Tempo her auf mich Rücksicht nahm. Am Ende war ich doch sehr zufrieden mit meiner Bikezeit auf dem Asphalt und einem Schnitt von knapp 30 km/h. Adrian schätzte mich wohl langsamer ein auf dieser Strecke und mit meinem Material, schliesslich war er noch nicht mal in der Wechselzone bereit ;-)

Beim Crossen war ich dann in meinem Element, allerdings halt mit den 31 Zusatzkilometern in den Beinen. Aber es passte und so konnte ich hier nochmals was gut machen. Es war eine wahre Schlammschlacht auf der Route und bei der Panzerpiste musste man einfach treten und auch bei durchdrehendem Hinterrad sich nicht aus der Ruhe bringen lassen. Auf dem Schotter ging’s dann wieder zügig vorwärts. Im Vergleich zum letzten Jahr eine gute Minute eingebüsst, doch lag dies vor allem an den Bedingungen im Gelände…

Konkret waren die Fakten am Ende für mich wie folgt:

    Radrennfahren, 31 km, Kaserne Bülach – Weiach – Hochfelden – Kaserne Bülach | Zeit 1:03:07 h, Rang 36/55, 3 Ränge verloren
    Crossfahren, 8 km, Kaserne Bülach – Allmend Chrebsbuck – Kaserne Bülach | Zeit 0:24:50 h, Rang 17/55, 2 Ränge gewonnen

Als Team belegten wir den 21. Rang von 55 Teilnehmern! Für uns passte dies und wir hatten unseren Spass an diesem Tag! Mal sehen, ob wir auch nächstes Jahr wieder in dieser Formation teilnehmen oder hoffentlich durch einen guten Rennradfahrer unterstützt werden :-)

2 Gedanken zu „Kurzbericht von der 32. Unterlandstafette“

  1. Hey Thomas, cool das Ihr däbie gsie sind. Spass gaht doch vor em Rang.

    Bilder sind übrigens ufgschaltet uf http://www.unterlandstafette.ch

    Hoffe Ihr sind nächst Jahr wieder däbie.

    Besti Grüess
    Reto Wermelinger
    OK-Unterlandstafette

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