Kategorie-Archiv: Bike

Zahlen & Fakten zu meinem Bikejahr 2015

pedaldamnitAnfang 2016 ist es nun Zeit auf das vergangene Bikejahr zurück zu blicken. Das will ich diesem Beitrag mal tun und einige Zahlen, Fakten und Momente hervorheben. Meine Form Anfang 2015 war hervorragend und ich war wohl noch nie so fit! Leider konnte ich auf Grund meines Bikeunfalls im Mai (mehrfacher Schlüsselbeinbruch) meine Bikepläne, u.a. mit einem längeren Aufenthalt in den USA, nicht realisieren und musste unfallbedingt eine zwölfwöchige Bikepause einlegen. Naja, es hätte schlimmer kommen können und ich fühl mich zwischenzeitlich wieder richtig fit!

Statistik

Als erstes lass ich mal die reinen Fakten sprechen in Form meiner Trainings- und Tourenaufzeichnungen:

Niner
AIR9 c
Niner
Jet9 RDO
Niner
RIP9 RDO
Andere Total
Trainings/Touren 18 54 48 1 121
Sattelzeit (h) 27:25 130:49 128:00 2:28 288:43
Strecke (km) 514 1’969 1’589 31 4’103
Uphill (m) 9’657 47’670 41’177 361 98’865
Downhill (m) 9’657 47’689 60’410 361 118’117

Naja, die Zielsetzungen von 5’200 km und 120’000 Höhenmeter habe ich «knapp» verfehlt, aber unter Berücksichtigung der Unfallpause bin ich doch zufrieden und für’s 2016 wurden die Ziele schon mal erhöht :-)

strava_logoAuf meiner Heatmap bei Strava kann man schön sehen, wo ich mich den so herumgetrieben habe auf dem Bike.

Was kosteten mich meine Bikes im letzten Jahr?

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Kurzbericht von der 32. Unterlandstafette

Heute stand für uns (Adrian, Marcel, Thomas und mich, ebenfalls Thomas) wiedermal der Start an der diesjährigen Unterlandstafette in Bülach auf dem Programm: Startnummer 202, Team 0916.ch! Der gestrige Schneefall auf heute lies Hoffnung aufkommen, dass das übliche Programm einige Veränderungen bekommt. Auf den top Radrennfahrer mussten wir leider dieses Mal verzichten und so hofften wir auf zwei Mal Crossfahren mit dem Bike.

Bike statt Rennrad: «Der Schnitt von knapp 30 km/h freute mich!»

So wie ich, dachten auch meine Kollegen und so wurde ich mit der Tatsache konfrontiert bei meinem Eintreffen (Adrian hatte da schon 600m im Wasser hinter sich, Thomas schon seine 1’440m auf dem Eis), dass ich wohl mit dem Bike die Rennradrunde fahren muss. Den Adrian war überzeugt, dass bei den Bedingungen kein Strassenrennen stattfinden wird (zu Hause lagen doch knapp 10 cm Neuschnee) und so blieb sein Rennrad schon morgens zu Hause.

Nun ja, somit war natürlich der Event eigentlich gelaufen, aber ich wollte es versuchen. Wenigstens war ich ja mit dem Hardtail unterwegs, da ich auch das Crossfahren mit diesem absolvieren wollte.

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Swiss Epic: Prolog geschafft!

Logo SWISS EPIC (c) SWISS EPICMittlerweile sitze ich auf dem Bett und lasse nochmals den heutigen Tag Revue passieren. Der Prolog ist bereits Vergangenheit und morgen beginnen die Tagesetappen, gleich mit der Königsetappe geht’s nach Leukerbad – wobei diese Strecke sich mit 95 Kilometern und 3’000 Höhenmetern beschreibt.

Heute gingen wir’s ziemlich gemütlich an. Der Aufstieg hatte es doch in sich, aber die Strecke machte die Strapazen bei mir vergessen. Es ging auf einem tollen Trail hoch und dann über die Downhillstrecke mit hohem Spassfaktor wieder runter. Mein Teamkollege kämpfte noch ein wenig mit dem Puls, aber das Ziel war, die Beine zu spüren, das Material der Ernstprobe zu unterziehen und am Ende heil durchkommen: Das haben wir geschafft. Ich fühl mich super und es hat noch viel Luft! Aber jetzt erstmal morgen schauen, nach hoffentlich noch ordentlich Schlaf heute Nacht.

Mit dem 4. letzten Rang ist mein Teamkollege zufrieden – mein Anspruch ist da aber schon noch ein wenig mehr als nicht letzter zu werden :-) Priorität hat aber der Spass, der Genuss, einfach das Biken und vor allem die Gesundheit!

Hier noch ein Video von Swiss Epic mit einem kurzen Einblick, wie’s den heute so war hier im sonnigen und sehr warmen Verbier
… Bis morgen wieder!

Swiss Epic Titelbild Start

«Swiss EPIC»: Endlich geht es los!

Logo SWISS EPIC (c) SWISS EPICSeit Samstag sind wir nun also hier in Verbiet und haben uns hier eingelebt. Die Bikes haben den technischen Check gestern bestanden und eine kurze Ausfahrt hier zeigte uns, dass Mensch und Maschine wohl startklar sind für das grosse Abenteuer. Die Stimmung hier ist super, wenn sich auch überall Nervosität und Respekt zeigt von den nächsten Tagen!

SWISS EPIC Höhenprofil Prolog (c) SWISS EPICUm 13:08:30 Uhr starten wir heute zu unserem Prolog und es gilt das erste Mal ernst im Paarzeitfahren: 15 Kilometer, 820 Höhenmeter rauf und natürlich wieder runter! Dabei aber geniale Panoramen geniessen, epische Trails rocken und stets im Hinterkopf haben, die Woche ist noch lange… Unser Ziel ist ein Gefühl für die gemeinsame Fahrt zu bekommen, das Gefühl für’s Bike und den Untergrund zu festigen und einfach viel Spass zu haben! Das Wetter spielt mit und zeigte sich wie schon die Tage zuvor von der besten, sonnigen Seite hier im imposanten Wallis!

Ich am Checkin des Swiss EpicWer Lust hat, unsere Fahrt heute und natürlich die kommenden Tage zu verfolgen, kann dies auf «tractalis.com» tun oder auf dem Mobile die entsprechende App herunterladen. Wir sind Team Nr. 141, die «Himalaya-Boys» Weitere Infos werden bestimmt auch weiterhin auf «swissepic.com» publiziert werden. Aber natürlich versuche ich auch hier, den Blog immer wieder mit einem täglichen Bericht zu ergänzen. Also, happy trails!

Titelbild Bahnentour Engadin

Piz Nair Sunrise & Bahnentour Engadin

Piz Nair Sunrise (c) by http://www.sunrise-piznair.chLogo Bahnentour (c) http://www.bahnentour.chGestern um 3:45 Uhr in der Nacht klingelte mein Wecker im Hotel: Aufstehen, Bike-Klamotten anziehen und rauf auf den Sattel! Ich war in St. Moritz und hatte mich entschieden, am Event «Piz Nair Sunrise» teilzunehmen mit dem Bike. Im Restaurant auf dem Gipfel des Hausbergs (Piz Nair, 3’075m) auf der Corviglia wurde ein Frühstücksbuffet angeboten und es lockte der einmalige Sonnenaufgang im Engadin. Der Wetterberichte verschlechterte sich die letzten Tage stetig, doch davon lässt man sich ja nur bedingt beeinflussen – Der Rucksack wurde einfach grösser, so dass ich für alle Fälle gerüstet war. Um 4:15 Uhr gings dann bei der Talstation der Corviglia los – rund 30 Biker und zwei Wanderer fanden sich ein.

Bahnentour: «Wer die Grenzen des Machbaren ausloten will, versucht die gesamte Strecke in einem Tag zu bewältigen»

Mit einer Sonderfahrt der Bergbahnen ging’s dann hoch bis auf 3’057 Meter. Schon da waren wir uns sicher, dass sich die Sonne nicht wie geplant um 5:52 Uhr zeigen wird… Aber was soll’s, bei einem tollen Frühstücksbuffet gab’s allerhand Gesprächsstoff rund um Bikes, Erlebnisse und andere Dinge. Das Gruppenfoto fand dann draussen im Grauen statt, doch die Sicht war gar nicht schlecht. Um 6:30 Uhr entschied ich mich dann bei grauem Himmel, ganz leichtem Nieselregen und zwei Grad den ersten Trail zu rocken!

Ich entschied mich, an diesem Tag auch gleich das Erlebnis «Bahnentour» anzupacken und so die tollsten Trails in diesem Gebiet zu geniessen, die meisten Höhenmeter mit der Bahn zu optimieren und mich aufs – ebenfalls sehr anstrengende Runterfahren – zu konzentrieren. Es war einfach genial, aber eben in den Beinen und Handgelenken merkte hinterliess die Anstrengungen ihre Spuren… Einzig der Trail nach Celerina war im unteren Teil quasi Schlamm pur und die Räder wollten zwischenzeitlich nicht mehr drehen… Dazu hatte ich mich da noch ein wenig verfahren, fand dann aber nach einem kleinen Umweg wieder auf den Weg zurück.

Hammer Trails, tolle Kulissen und den ganzen Tag trockenes Wetter entschädigten für den kurzen Schlaf! Ein toller Tag durfte ich da erleben und meine Freundin machte das ganze, nicht selbstverständlich, mit. Ok, sie schlief länger und ging dann wandern. Danke! Die Daten am Ende des Tages: 6:26 Stunden Sattelzeit, 77.41 Kilometer Trailspass pur, 922 Höhenmeter mit Muskelkraft und 6’324 negative Höhenmeter Abfahrten!

Wichtiger Tipp für die Bahnentour: Die Trails sind nicht gekennzeichnet. Wenn auf eigene Faust geht ohne Guide, so wie ich, braucht ihr unbedingt eine gute Karte oder die GPS-Daten. Diese kann man für einen Unkostenbeitrag auf der Website www.bahnentour.ch beziehen. Ich bereue dies nicht und fand den Betrag soweit angemessen.

Lenzerheide Titelbild

sonnehochzwei – Lenzi zum 2.

Eine Woche noch meinem persönlichen Saisonstart in der Lenzerheide wurde am Pfingstsamstag die Saison offiziell lanciert und auch auf der Westseite, beim Piz Scalottas, nahmen die Bergbahnen den Betrieb auf. Grund genug für mich, direkt beim Start dabei zu sein und für einmal einen Tag zu «Bähnlen» da oben. Der Wetterbericht im Flachland mit über 30 Grad trug zusätzlich dazu bei, dass ich mit dem Bike die Berge aufsuchte.

«Knapp 5’000 negative Höhenmeter am gleichen Tag sind ziemlich anstrengend!»

Kurz nach 9 Uhr ging’s dann das erste Mal hoch auf den Piz Scalottas und das Motto der Lenzerheide «sonnehochzwei» zeigte sich effektiv so an diesem Tag. Mit 25 Grad war es herrlich da oben auf über 2’000m zum Biken! Am Ende gab’s über 60 km herrliche Singletrails, knapp 5’000 Tiefenmeter und mit den rund neun Sesselliftfahrten habe ich weitestgehend die positiven Höhenmeter locker vernichtet, so dass nur noch 667m mit Muskelkraft bewältigt werden mussten.

Zu den Trails da oben muss ich nichts mehr sagen, da passt für mich einfach alles und der Trail von der Alp Stätz runter nach Parpan ist für mich endlich durchgehend fahrbar – Bike und Fahrtechnik sei dank! Jetzt geht’s ab in die Ferien und den Bikes gönne ich nun auch eine Pause, bis es wieder heisst: Happy trails!

Titelbild Lenzerheide

Mein erster Biketag diese Saison in der Lenzerheide

Meine Freundin hatte heute irgendwo nach Tiefencastel abgemacht und so entschieden wir uns, dass wir das Wochenende gleich in der Lenzerheide verbringen und ich somit heute wiedermal hier in den Bergen aufs Bike komme. Die Saison beginnt offiziell erst am kommenden Wochenende, doch die 1. Sektion der Rothornbahn sowie die beiden Strecken FLOWline und PRIMEline waren schon heute geöffnet. Grund genug für mich, erstmal die andere Talseite in den Fokus zu nehmen.

«Die Vorsaison begeistert mit Ruhe, Natur und tollen, einsamen Trails!»

So ging’s für einmal mit Muskelkraft hoch zum Piz Scalottas (2’323m). Welcher Weg wohl der Beste ist für den Aufstieg, wusste ich nicht, bisher war ich hier stets am Bähnlen. Mein Weg war wohl nicht der Beste über die Alp Fops und dann quasi meinen Lieblingstrail hoch zum Piz. So genial dieser runter ist, so streng ist er hoch. Ein Fahren war für mich nicht möglich und so schieb und trug ich das Bike bis zum Gipfel – kurz zuvor noch durch knietiefe Schneefelder, aber was tut man nicht alles für das Foto mit dem Gipfelkreuz. Der Aufstieg mit seinen 900 Höhenmetern auf nicht mal 10 Kilometer ist nicht nur gefühlt streng…

Mein Weg führte mich danach runter auf dem «612» (Westsidetour), über die Alp Stätz bis nach Parpan. Da muss noch einiges an Schnee schmelzen auf den Trails, bis dies durchgehend fahrbar ist. Aber mit ein wenig Akrobatik klappte dies auch heute. Der Trail nach der Alp Stätz gefiel mir heute, erstmal mit meinem neuen Trailbike (Niner RIP9RDO), super gut und konnte ihn von Anfang bis Ende durchfahren! Einfach geil und der Zustand, für nach den Winter, schon fast perfekt.

Der Heimweg führte mich dann noch hoch zur Mittelstation der Rothornbahn und so entschied ich mich, gleich die FLOWline mal auszuprobieren. Es ist schon spassig da runter zu fahren und anstrengend ist es auch. Allerdings hatte es halt schon immer schnellere mit ihren Downhillern und dies macht es manchmal ein wenig mühsam. Unten angekommen gab’s erstmal eine Pause und danach noch eine gemütliche Fahrt um den Heidsee.

Ein toller Bikesamstag, endlich mal wieder in alpinem Gelände und bei besten Bikebedingungen und am Ende knapp 30 Kilometer und über 1’400 absolvierte Höhenmeter – die Sonne hinterliess an Armen und Waden natürlich ihre Spuren. Und nächsten Mal haben dann hoffentlich auch die Alphüttli geöffnet…

Testbike Niner RIP9 mit SRAM X1

Meine Analyse zu 1×11

1x11 Kettenblatt - die richtige Wahl?Nach meinem Praxistest einer 1×11-Schaltung und dem positiven Fazit, habe ich mich noch ein wenig mit der Theorie befasst und einige Daten analysiert zwischen meiner jetzigen Shimano XTR 3×10-Schaltung (24-32-42; 11 – 36) und der zukünftigen SRAM XX1, 1×11 (30; 10 – 42). Klar ist, dass mein neues Bike etwa 2.5kg leichter werden wird als das bisherige und dies nicht zuletzt dank dem Mindergewicht der 1×11-Schaltung. Diese Daten habe ich aber nicht weiter vertieft und bin erst mal gespannt, wie schwer oder besser leicht mein neues Racebike dann wirklich wird!

«Zahlen sind das Eine, das Live-Erlebnis das Andere und alles ist subjektiv!»

Bezüglich des Datenvergleichs kümmerte ich mich rein um die Übersetzungsdaten, schliesslich war ich diesbezüglich noch leicht unsicher bezüglich der Gangreduktion. Auf den hiesigen Trails (nicht alpin) war dies in der Praxis kein Problem, selbst nicht mit dem 32er-Kettenblatt.

Die beiden nachfolgenden Grafiken zeigen je einer der anfangs erwähnten Schaltungen. Darin zu lesen ist die aufsteigende Übersetzung, resp. bei Werten unter Null müsste man von Untersetzung sprechen. Dazu sieht man entlang der Übersetzung die jeweilige Wahl des Kettenblattes (vorne) und Ritzels (hinten). Je höher die Übersetzung, desto strenger der Gang und desto grösser die zurückgelegte Distanz bei einer Kurbelumdrehung. Da beide Bikes auf 29“-Räder rollen, sind diese Werte nicht weiter relevant.

SRAM XX1 (1×11; 30 x 10 – 42) [32er-Übersetzung als Linie]
Grafik SRAM XX1 Übersetzung

Shimano XTR (3×10; 24-32-42 x 11 – 36)
Grafik Shimano XTR 3-fach Übersetzung

Wie interpretiere ich die Grafiken? Man sieht schon dem Verlauf der Kettenblatt- sowie Ritzelwahl an, dass die Übersetzung nicht der logischen Gangfolge entlang verläuft. Konkret heisst dies, will man stets die nächsthöhere Übersetzung wählen, hat dies stets vorne und hinten Auswirkungen. Es ist also nicht einfach intuitiv bedienbar. Bei der 1×11-Übersetzung ist die nächste Gangwahl immer klar.

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«SWISS EPIC»: Die Höh(ll)enprofile!

Logo SWISS EPIC (c) SWISS EPICSeit einigen Tagen sind die Höhenprofile oder eben «Höllenprofile» des ersten «Perskindol SWISS EPIC» bekannt, wo ich im Team «Himalaya-Boys» am Start sein werde – und hoffentlich auch im Ziel ;-) Die Eckdaten waren bekannt: 6 Tage, 400 km, 15’000 Höhenmeter, der höchste Punkt in der letzten Etappe auf 2’385m! Eindrückliche Zahlen, vor allem weil ich weiss, dass ich bisher nicht mal in den meisten Monaten auf 15’000 Höhenmeter komme – nun soll’s in 6 Tagen klappen! Nebst den extremen Daten ist es wohl Zufall, dass die Farbwahl eher an die Hölle als an den Himmel erinnert! :-)

SWISS EPIC Höhenprofil Prolog (c) SWISS EPICMontag, 15. September 2014
Prolog: Verbier
Dies schaut noch gut aus: Der erste Tag, gefahren als Prolog und auf den 14.5 km sind die 500 Höhenmeter ähnlich meiner Mittagsride vom Büro auf den Üetliberg.

SWISS EPIC Höhenprofil Stage 1 (c) SWISS EPICDienstag, 16. September 2014
Etappe 1: Verbier – Leukerbad
Mit 95 Kilometern die längste Strecke am Tag zwei und ein paar knackige Aufstiege warten auf die hoffentlich noch fitten Beine! Allerdings wechseln sich Anstiege und Abstiege zwischen 2’195m und 500m die ganze Zeit ab…

SWISS EPIC Höhenprofil Stage 3 (c) SWISS EPICMittwoch, 17. September 2014
Etappe 2: Leukerbad – Leukerbad
Auf der 68,5 km langen Tagesstrecke fällt einem gleich eine beeindruckende Rampe auf: 1’400m Höhenmeter auf ca. 15 km gilt es erkämpfen – Für Beine und Kopf bestimmt eine Herausforderung!

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1×11 = Fahrspass pur!

SRAM X1 Kurbel (C)SRAMSchon viel über die 1×11-Schaltung gehört (ein Kettenblatt vorne, elf Ritzel hinten; bisher eher üblich 2×10 oder 3×10, was ich bei all meinen Bikes fahre), gelesen und angesehen. Jedoch noch nie selbst ausprobiert im Freien. Auf Grund einer Evaluation für das Nachfolgebike meines «Niner Jet9», musste nun ein Praxistest her für den Entscheid, welche Übersetzung das neue Bike zieren wird.

Dank Mainstreet 42 hatte ich die letzten Tage ausgiebig die Möglichkeit ein Testbike (Niner RIP 9 mit X1/XO1, 32er Kettenblatt) auf meinen Hometrails zu testen. Ich denke, so kann man es am objektivsten Vergleichen und effektiv die Veränderung erfahren.

«Auf den Trails spricht aus meiner Sicht alles für 1×11, auch beim Fully!»

Natürlich ist sie auf Grund des weniger vorhandenen Materials schon mal leichter und das ist bei meinem Zielgewicht des neuen Fullys von <10kg ziemlich relevant. Aber in der Praxis muss es vor allem funktionieren, egal ob 100g mehr oder weniger. Auf Grund des fehlenden «Chainsuck» vorne und nur einem Schalthebel schaut es schon sehr übersichtlich aus, egal ob der Blick auf den Lenker folgt oder zum vorderen Kettenblatt. Dies bringt auch den Vorteil, dass vorne der Dreck mehr Luft hat und somit das Ganze viel weniger anfällig ist auf die widrigen Trailbedingungen, welche auch am einen Testtag herrschten.

Testbike Niner RIP9 mit SRAM X1Das Ganze schaltet sich sehr knackig und das Schaltwerk setzte die Befehle des Schifters sofort um. Zusammen mit dem 32er-Kettenblatt (Alternativ 30, 28) hatte ich nie das Gefühl, dass mir ein Gang fehlt – egal ob knackige Rampen oder tolle Downhills. Ich erlebte das Schalten als sehr entspannt, die Abstimmung als ideal der einzelnen Gänge. Es fehlte mir wirklich nichts und tw. war ich oben erstaunt, dass ich gar nicht den kleinsten Gang brauchte.

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