Mein GPS begleitet mich stets bei jeder Tour und Trainingseinheit auf dem Bike und ich könnte nicht mehr ohne sein. Ich brauche vor allem die Aufzeichnungen, plane aber die Touren jeweils auch grob und lade die Tracks aufs GPS. Eigentlich eine tolle Sache. Was mich einzig nervt sind die unterschiedlichen Angaben von geleisteten Höhenmetern. Das mein Garmin GPSmap 62st eigentlich eine barometrische Höhenmessung hat, sollte es ziemlich genau sein.

Spannend ist jedoch, wie sich die Daten je nach Tool/Website verändern, obschon es sich immer um die gleichen GPS-Daten handelt. Aktuell zeichne ich in der Aufzeichnungsart «Automatisch» auf und habe als Intervall «Häufiger» eingestellt. Heute Abend machte ich noch eine kurze Trainingsausfahrt auf den Pfannenstiel um noch ein paar Trails in der Abendsonne zu rocken und verwendete die Aufzeichnung nun für einen kurzen Vergleich:
| Herkunft | Zeit i. Bew. | Kilometer | Höhenmeter |
| Garmin GPSmap 62st | 1:34 h | 29.1 km | 598 Hm |
| connect.garmin.com, Höhenkorrektur aktiviert | 1:34:30 h | 29.13 km | 537 Hm |
| connect.garmin.com, Höhenkorrektur deaktiviert | 1:34:30 h | 29.13 km | 628 Hm |
| GPS-Track-Analyse.net | 1:34:30 h | 29.12 km | 690 Hm |
| GPSies.com | - h | 29.09 km | 512 Hm |
| Google Map | 1:34:30 h | 29 km | 1’220 Hm |
Die Unterschiede sind schon auffallend, wobei sich vor allem zeigt, dass Google Map ziemlich Mühe hat. Die über 1’000 Höhenmeter können definitiv nicht stimmen. Bei anderen Tracks ist die Abweichung nicht so gross, wie ich eben kurz probierte. Die Wahrheit liegt wohl irgendwo im Mittel der anderen Höhendaten.

Was habt ihr für Erfahrungen mit der Höhenaufzeichnung beim Biken? Würde mich mal interessieren. Die Daten vom Display stimmen bei ausgeschriebenen Touren meist am besten mit den «offiziellen» Angaben überein – allerdings hat die wahrscheinlich oft auch jemand genauso gemessen ;-)

Folgende Blog-Posts wurden gefunden...
Thomas Alder @ 1. Mai 2011 um 20:55 Uhr
«In der dünnen Luft des Himalajas versuchte Claude Balsiger eine neue Bestmarke im Höhenbiken zu setzen. Gemeinsam mit Bike-Fotograf Martin Bissig begab er sich an die äusserste Grenze des Bikesports und erlebte dabei eine unglaubliche Geschichte. Biken auf über 6000 Meter, mitten in einer Naturkatastrophe bei lebensbedrohlichen Bedingungen. Ihre grösste Anstrengung galt schliesslich der betroffenen Bevölkerung.»

Irgendwie bin ich immer wieder fasziniert, wie global meine Welt geworden ist und parallel dazu, wurde sie auch schneller!
Ja, die EM ist wirklich schon vorbei! Heute kommt zwar noch eine Euro2008-Sendung auf SF, doch dann folgt wieder das EM-freie Fernsehprogramm… Was war das für eine geniale Zeit! Anfangs spielte das Wetter leider nicht so mit, am Ende war’s genial. Meiner Stimmung tat dies kein Abbruch.

Dies ist ein privater Blog von Thomas Alder.