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Lenzerheide Titelbild

sonnehochzwei – Lenzi zum 2.

Eine Woche noch meinem persönlichen Saisonstart in der Lenzerheide wurde am Pfingstsamstag die Saison offiziell lanciert und auch auf der Westseite, beim Piz Scalottas, nahmen die Bergbahnen den Betrieb auf. Grund genug für mich, direkt beim Start dabei zu sein und für einmal einen Tag zu «Bähnlen» da oben. Der Wetterbericht im Flachland mit über 30 Grad trug zusätzlich dazu bei, dass ich mit dem Bike die Berge aufsuchte.

«Knapp 5’000 negative Höhenmeter am gleichen Tag sind ziemlich anstrengend!»

Kurz nach 9 Uhr ging’s dann das erste Mal hoch auf den Piz Scalottas und das Motto der Lenzerheide «sonnehochzwei» zeigte sich effektiv so an diesem Tag. Mit 25 Grad war es herrlich da oben auf über 2’000m zum Biken! Am Ende gab’s über 60 km herrliche Singletrails, knapp 5’000 Tiefenmeter und mit den rund neun Sesselliftfahrten habe ich weitestgehend die positiven Höhenmeter locker vernichtet, so dass nur noch 667m mit Muskelkraft bewältigt werden mussten.

Zu den Trails da oben muss ich nichts mehr sagen, da passt für mich einfach alles und der Trail von der Alp Stätz runter nach Parpan ist für mich endlich durchgehend fahrbar – Bike und Fahrtechnik sei dank! Jetzt geht’s ab in die Ferien und den Bikes gönne ich nun auch eine Pause, bis es wieder heisst: Happy trails!

Bike Rückblick 2012

Mit dem Jahreswechsel ist es auch kurz Zeit zurück zu schauen auf mein Bikejahr 2012. Das Highlight war natürlich klar, die Expedition im Himalaya mit dem Bike im Juli (Bericht und Fotos werden noch folgen). Ansonsten liegen die Werte vom 2011 deutlich über den aktuellen, was nicht zuletzt auf den damaligen Battle «Bruno vs Thomas» zurück zu führen ist.

Aber auch im 2012 beschritt ich knapp 260 Stunden auf dem Sattel meiner beiden Bikes («Niner Jet 9», «Niner Air 9 Carbon») im Rahmen von 111 Touren resp. Trainingsfahren. Darunter viele eindrückliche Touren in den Alpen. Leider sind noch nicht alle Berichte online, was ich die Tage aber ebenfalls noch nachholen will und somit den einen oder anderen Tipp für weitere Biker im 2013 hab.

Zusätzlich soll mein Fuhrpark in nächster Zeit, sprich rechtzeitig auf den Frühling, noch mit mehr Federweg erweitert werden. Klar ist, 29 Zoll Räder sind gesetzt! Der Rest noch offen, resp. zwei Modelle im Fokus… Ich berichte bestimmt wieder, wenn ich entschieden hab, resp. wird es dann auf den Fotos der Touren bald erstrahlen ;-)

Kennzahl Niner Jet 9 Niner Air 9c Total
Trainings/Touren 65 46 111
Zeit im Sattel 154:46 h 104:38 h 259:24 h
Kilometer 1’923.360 km 1’642.710 km 3’566.070 km
Höhenmeter 43’865 m 34’890 m 78’755 m
Tiefenmeter 57’614 m 34’706 m 92’320 m


Die Zahlen sind ganz ok, wenn auch im 2013 wieder die 100’000 Höhenmeter als Ziel zu knacken gelten (2011: 108’331 Hm). Dazu gilt zu beachten, dass die Kilometer und Höhenmeter im Himalaya ziemlich hart erkämpft werden mussten und vor allem im Verhältnis viel Sattelzeit beanspruchten. Aber ich würde es wieder tun ;-)

Mit zwei geplanten 24 Stunden Events, sprich 24 h am Stück auf dem Bike zu fahren, stehen die Highlight, resp. Knacknüsse auch schon fest. Da gilt es gut vorbereitet rechtzeitig parat zu sein… Ich bin gespannt und mir sicher, es wird erneut ein spassiges, faszinierendes und unfallfreies neues Bikejahr und hoffe auf einige Ausfahrten mit Freunden!

Happy Trails!

Biketour «Schafälplitrail»

 Der lockere Teil ist geschafft und ich geniesse eine ersten Ausblick oberhalb der «Alp Scharmoin» über den kleinen Stausee auf die Valbella-Seite… - Nikon Coolpix P7000

Es ist schon länger her seit meinem letzten Bericht einer Biketour hier. Ich hoffe auf Besserung und das trotz Facebook etc. hier wieder mehr zu lesen/sehen ist. Zurück von der Expedition im Himalaya (Bilder und Berichte folgen bald) hatte ich Lust, wiedermal in der hiesigen Bergwelt ein wenig zu biken. Spontan entschied ich mich gestern, bei besten Bedingungen, in die Lenzerheide zu fahren. Eigentlich wollte ich nur «Bähnlen» und die Tiefenmeter auf meinen Lieblingstrails geniessen. Als ich dann aber vor Ort war, sah dies anders aus und für mich war klar, heute gibt’s kein Bahn, sondern Muskelkraft für den Aufstieg. Nach kurzer Überlegung war klar, es soll über den «Schafälplitrail» nach Arosa gehen und dann wieder zurück.

Die Details zu dieser Tour werden auf «Garmin Connect» angezeigt - einfach klickenGestartet bin ich auf dem Parkplatz der Rothornbahnen (1’496m). Der Aufstieg aufs Rothorn war ziemlich hart, vor allem im letzten Teil, dass als der lose Schotter und die steilen Rampen ein Schieben erzwangen. Der herrliche Ausblick entschädigte jedoch für die Strapazen. Allerdings dachte ich da ein paar Mal, dass es mit der Bahn doch viel bequemer gewesen wäre ;-)

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Packen für die Expedition in den Himalaya

Mein wetterfester «Reisekoffer» auf der ExpeditionLangsam gilt es ernst und die ersten Gedanken zum Packen sind bereits Vergangenheit. Die ersten Utensilien liegen bereit, die nicht wetterscheue Tasche wartet auf Inhalt. Vor einigen Wochen war ich für eine Woche auf La Palma zum Biken und hatte nebst 30kg Bikegepäck, noch einen Koffer von knapp 20kg und Handgepäck. Nun soll’s für mehrere Wochen in die Ferne gehen und das Limit liegt dieses Mal bei Bike, Ersatzteile, Reifen und Tasche bei 33kg! Dazu noch ein Handgepäck in Form meines Bikerucksacks von 7kg (inkl. «Mini»-Fotoausrüstung). Das stellt schon einige Herausforderungen an mich dar ;-) Aber so bin ich gezwungen wirklich nur das Nötigste mitzunehmen.

Entsprechend stellte sich mir auch die Bikefrage: Wenn ich dem Standard entsprechen würde, müsste ich weniger eigenes Ersatzmaterial (z.B. Reifen) mitnehmen. Aber klar ist, dass es ein «Niner» sein muss und somit automatisch ein Twentyniner sein wird – die grossen Räder machen bestimmt Spass auf diesen flowigen Trails. Mein Hardtrail wäre einiges leichter als mein Fully. Fragen über Fragen. Doch die Bikefrage habe ich auf Grund des Komfortvorteils auf Dauer für mein Fully und gegen das wohl leichtere und weniger Defekt anfällige Hardtrail entschieden. Allerdings, wenn’s dann knapp wird mit dem Gesamtgewicht, fällt der Entscheid vielleicht doch noch auf die 2kg leichtere Race-Maschine :-)

Die ersten Dinge liegen aus und wenn dann alles fertig bereit steht, werde ich quasi ein Gruppenfoto machen mit allem was mit kommt auf das «Dach der Welt».

Projekt «Himalaya 2012»

Logo Projekt «Himalaya 2012»Es war schon länger ein Traum von mir und diesen Sommer soll das «Verrückte» Wirklichkeit werden: Mit meinem Bike in den Himalaya und dort die Singletrails rocken! Gestartet wird in der indischen Himalaya-Provinz Ladakh und während gut drei Wochen wird der Himalaya auf den Nomadenpfaden erkundet. Die Tour führt mich unter anderem auf die Rupshu Hochebene. Diverse 5’000er sollen erklommen, flowige Trails gerockt werden. Ein Highlight wird sicher der angeblich höchste Bikepass der Welt werden im Grenzgebiet zu Pakistan: Der «Khardung La» mit 18.380 Fuss (=5’602m)!

Das Abenteuer findet mit einer kleinen Gruppe statt, begleitet von Einheimischen, welche unser Material auf Pferden transportieren und so dafür sorgen, dass die Trails auch wirklich genossen werden können: Ich und mein «Niner» :-) Weitere Infos werden hier bald folgen rund um die letzten Vorbereitungen, das Packen, etc. Ich freu mich riesig, habe aber auch einiges an Respekt, schliesslich wird mein Körper wohl seine Grenzen erfahren…

PS: Natürlich wird mich auch meine Kamera begleiten, die faszinierende Landschaft festhalten und mein Bike mal in anderer Kulisse dokumentieren… Schliesslich wird’s wohl eines der ersten Twentyniner in diesem Gebiet sein ;-)

Biketour «Pradècolo-Malcantone»

Hier sind die ersten Höhenmeter schon geschafft und die Landesgrenze wohl gerade überquert. Eine erster Trail begrüsste mich und meinen Blick zog es stets auf den Lago Maggiore in der Ferne...

Leider komme ich erst jetzt dazu, möchte es aber nicht unterlassen, einen kurzen Bericht meiner ersten echten Biketour im 2012 zu posten: Die Biketour «Pradècolo-Malcantone» vom Sonntag vor einer Woche, genauer dem 22. Januar 2012.

Irgendwie hatte ich samstags keine Lust mehr auf Schnee und dies nicht zuletzt, da ich im Wetterbericht sah, dass der Südtessin von schönem Wetter und Temperaturen über 16 Grad verwöhnt werden soll. Also schaute ich gleich mal, welche Touren es dort gibt und nicht über 1’200 Meter gehen. Meine Wahl hast du ja bereits vernommen. Früh morgens ging’s also mit dem Auto ab in den Süden bei besten Verkehrsverhältnissen und wirklich, gleich nach dem Gotthardtunnel strahlte mich die Sonne an, die Temperaturen stiegen stetig.

Die Details zu dieser Tour werden auf «Garmin Connect» angezeigt - einfach klickenAuf einem öffentlichen Parkplatz mitten in Magliaso (286m) parkierte ich dann. Die Temperaturen mit gegen 10 Grad noch eher kühl für kurze Hosen, also mussten die langen drüber. Bald war ich startklar und so ging’s kurz vor 10:30 Uhr los. Das Höhenprofil zeigte mir schon, es geht nun einfach aufwärts – aber bei dem Wetter, freute ich mich darüber!

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Biketour «Nationalpark Bike Marathon»

 Panorama beim Aufstieg nach «S-Charl». Leider weiss ich nicht genau, welcher «Piz» das nun ist… [Nikon Coolpix P7000]

So, zurück von einem genialen Weekend in Scuol. Am Freitag ging’s zusammen mit Bruno in’s Engadin mit dem Ziel, samstags die Originalstrecke des Nationalpark Bike Marathons zu fahren. Konkret warteten 138km und 4’010 Höhenmeter darauf bezwungen zu werden. Das Weekend wurde von Bruno gesponsert, quasi als vorzeitige Einlösung seiner Schulden aus dem verlorenen Wettkampf «Bruno vs Thomas». Bei besten Bedingungen reisten wir am Freitag über den Flüela ins Unterengadin und bezogen unsere Arven- Suite im ***Bikehotel «Bellaval», gleich beim Bahnhof. Nach einem ausgiebigen Nachtessen, natürlich mit viel Pasta, ging’s hoch ins Zimmer und es hiess alles parat machen für den grossen Tag – wenig später lagen wir auch schon im Bett am Träumen…

Die Details zu dieser Tour werden auf «Garmin Connect» angezeigt - einfach klickenDen ursprünglichen Plan, um 7 Uhr loszufahren, konnten wir nicht einhalten. Zu viel lag uns am ausgiebigen Frühstücken – war aber auch wichtig, nochmals alle Speicher zu füllen. Mit einer Stunde Verspätung fuhren wir um 8 Uhr bei bestem Wetter und bereits angenehmen Temperaturen los Richtung «S-Charl». Zur Tour selbst gibt’s eigentlich nicht viel zusagen, sie ist einfach traumhaft. Die Strecke um den Nationalpark ist herrlich gelegen, die Landschaft sehr abwechslungsreich. So spulten wir langsam unsere Strecke ab. Bei der «Alp Astras» bewies Bruno ein erstes Mal seine Sturzqualitäten, als er locker nach einer kurzen Pause, in der Trail Richtung «Pass Da Costainas» zum ersten Bergpreis einsteigen wollte… Der Sturz in Zeitlupe auf dem matschigen Trail direkt auf den Weidezaun ging aber glimpflich ab und selbst der Hüttenwart konnte sich ein Schmunzeln nicht verkneifen ;-)

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Biketour «Engadin Bike Marathon»

Das Wetter war eher grau und somit zückte ich die Kamera, welche dabei war, nur wenige Male und genoss das Panorama einfach live... Hier der «Lej Alv» quasi kurz vor dem höchsten Punkt der Tour.

Nach dem Stress im Office war’s endlich mal Zeit ein wenig auszuspannen, was bei mir meist Biken bedeutet. Aktuell verbringe ich darum ein paar Tage im Bikeparadies Oberengadin, genauer in Celerina im «Chesa Rosatsch». Nach einer eher ruhigen Einfahrrunde gestern Abend, war’s dann heute Zeit, für eine echte Tour.

Bereits zu Hause habe ich mir ein paar Touren aus dem Netz heruntergeladen und mich entschieden, um 10 Uhr auf die «Engadin Bike Marathon III»-Tour zu starten bei eher bewölktem Himmel und angenehmen Temperaturen.

Die Details zu dieser Tour werden auf «Garmin Connect» angezeigt - einfach klickenLanges Einfahren war nicht, sondern es ging gleich ab Celerina (1’708m) hoch Richtung «Corviglia» (2’480m). Ein gut fahrbarer Schotterweg führte mich im Zick-zack hoch zur «Alp Laret» (2’103m). Danach wurde es noch steiler bis «Marguns» (2’280m) wo ich einen kurzen Stopp einlegte und ausruhen musste. Den nun kommt ein Stück hoch zum «Lej Alv» bis auf 2’560m, welches ich als Rampe bezeichnen würde und mich irgendwo im Steilhang zwang, trotz der Pause vorher, mein Bike ein Stück hoch zu schieben. Der Ausblick da oben entschädigte aber sogleich für die Strapazen: Trotz Wolkenhimmel einfach herrlich!

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Biketour «Many Hill Show – Die Kleine»

 Herrlicher Waldtrail von der Hochwacht Richtung Meilemener Tobel…

Eigentlich hatte ich mal die Idee, an einem Tag die kleine «Many Hill Show» zweifach zu fahren und plante dies mal auf den heutigen Tag. Die grosse «Many Hill Show» war vor knapp einem Monat schon dran. Ich fühlte mich aber die Tage nicht ganz so fit um die Herausforderung anzunehmen und hinzukam, dass ich heute noch sonst allerlei Dinge erledigen musste. So startete ich dann kurz vor 13 Uhr und ab meiner Haustüre für um einfach die kleine Tour einmal zu fahren und das Wetter zu geniessen.

Von zu Hause ging’s erst mal hoch zum Pfannenstiel um mich quasi in die Route einzuklinken. Ganz hoch fuhr ich nicht, sondern bog bei der Hochwacht (800m) dann ab und nahm statt der offiziellen Route den Weg durch das herrliche meilemer Tobel. Bis dahin auf einem herrlichen flowigen Trail mit ordentlichem Speed. Ein paar Treppenstufen sind nicht fahrbar, ansonsten bereit der Trail aber viel Spass, vor allem wenn’s wie heute erstaunlich wenig Wanderer unterwegs hat.

Die Details zu dieser Tour werden auf «Garmin Connect» angezeigt - einfach klickenSpäter in Meilen angekommen, genoss ich bereits das erste Glace, als ich auf die Fähre nach Horgen warten musste. Wenig später war der See auch schon überquert und so ging’s ab Horgen den Berg hoch. Im Gegensatz zur langen Tour führt hier der Weg ziemlich rasch der Strasse nach hoch bis zur Autobahn. Hier wechselt es dann auf einen schönen Weg, welcher mich schliesslich bis zum Horgenberg (636m) führte und nach wenigen zusätzlichen Höhenmetern ging’s auf Schotter rasch bergab zur Station Sihlbrugg (513m).

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