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Titelbild Bahnentour Engadin

Piz Nair Sunrise & Bahnentour Engadin

Piz Nair Sunrise (c) by http://www.sunrise-piznair.chLogo Bahnentour (c) http://www.bahnentour.chGestern um 3:45 Uhr in der Nacht klingelte mein Wecker im Hotel: Aufstehen, Bike-Klamotten anziehen und rauf auf den Sattel! Ich war in St. Moritz und hatte mich entschieden, am Event «Piz Nair Sunrise» teilzunehmen mit dem Bike. Im Restaurant auf dem Gipfel des Hausbergs (Piz Nair, 3’075m) auf der Corviglia wurde ein Frühstücksbuffet angeboten und es lockte der einmalige Sonnenaufgang im Engadin. Der Wetterberichte verschlechterte sich die letzten Tage stetig, doch davon lässt man sich ja nur bedingt beeinflussen – Der Rucksack wurde einfach grösser, so dass ich für alle Fälle gerüstet war. Um 4:15 Uhr gings dann bei der Talstation der Corviglia los – rund 30 Biker und zwei Wanderer fanden sich ein.

Bahnentour: «Wer die Grenzen des Machbaren ausloten will, versucht die gesamte Strecke in einem Tag zu bewältigen»

Mit einer Sonderfahrt der Bergbahnen ging’s dann hoch bis auf 3’057 Meter. Schon da waren wir uns sicher, dass sich die Sonne nicht wie geplant um 5:52 Uhr zeigen wird… Aber was soll’s, bei einem tollen Frühstücksbuffet gab’s allerhand Gesprächsstoff rund um Bikes, Erlebnisse und andere Dinge. Das Gruppenfoto fand dann draussen im Grauen statt, doch die Sicht war gar nicht schlecht. Um 6:30 Uhr entschied ich mich dann bei grauem Himmel, ganz leichtem Nieselregen und zwei Grad den ersten Trail zu rocken!

Ich entschied mich, an diesem Tag auch gleich das Erlebnis «Bahnentour» anzupacken und so die tollsten Trails in diesem Gebiet zu geniessen, die meisten Höhenmeter mit der Bahn zu optimieren und mich aufs – ebenfalls sehr anstrengende Runterfahren – zu konzentrieren. Es war einfach genial, aber eben in den Beinen und Handgelenken merkte hinterliess die Anstrengungen ihre Spuren… Einzig der Trail nach Celerina war im unteren Teil quasi Schlamm pur und die Räder wollten zwischenzeitlich nicht mehr drehen… Dazu hatte ich mich da noch ein wenig verfahren, fand dann aber nach einem kleinen Umweg wieder auf den Weg zurück.

Hammer Trails, tolle Kulissen und den ganzen Tag trockenes Wetter entschädigten für den kurzen Schlaf! Ein toller Tag durfte ich da erleben und meine Freundin machte das ganze, nicht selbstverständlich, mit. Ok, sie schlief länger und ging dann wandern. Danke! Die Daten am Ende des Tages: 6:26 Stunden Sattelzeit, 77.41 Kilometer Trailspass pur, 922 Höhenmeter mit Muskelkraft und 6’324 negative Höhenmeter Abfahrten!

Wichtiger Tipp für die Bahnentour: Die Trails sind nicht gekennzeichnet. Wenn auf eigene Faust geht ohne Guide, so wie ich, braucht ihr unbedingt eine gute Karte oder die GPS-Daten. Diese kann man für einen Unkostenbeitrag auf der Website www.bahnentour.ch beziehen. Ich bereue dies nicht und fand den Betrag soweit angemessen.

«Nationalpark Bike-Marathon 2012»



Leider meinte es letztes Jahr Petrus gar nicht gut mit uns Teilnehmern des 10. Nationalpark Bike-Marathons. Als ich damals unter widrigsten Bedingungen in Livigno total nass und unterkühlt ankam, war das Rennen bereits abgebrochen. Aber das Erlebnis hinderte mich nicht daran, es dieses Jahr zum dritten Mal nach 2010 und 2011 erneut anzupacken und die «Vallader»-Strecke zu absolvieren.

Die Details zu dieser Tour werden auf «Garmin Connect» angezeigt - einfach klickenAuf mich hat dieses Rennen eine spezielle Wirkung: Mit dem Bike rund um den Schweizer Nationalpark, durch herrliche Landschaften, über 4 Berge, zwei Länder und dies im Rahmen eines top organisierten Events.

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Biketour «Nationalpark Bike Marathon»

 Panorama beim Aufstieg nach «S-Charl». Leider weiss ich nicht genau, welcher «Piz» das nun ist… [Nikon Coolpix P7000]

So, zurück von einem genialen Weekend in Scuol. Am Freitag ging’s zusammen mit Bruno in’s Engadin mit dem Ziel, samstags die Originalstrecke des Nationalpark Bike Marathons zu fahren. Konkret warteten 138km und 4’010 Höhenmeter darauf bezwungen zu werden. Das Weekend wurde von Bruno gesponsert, quasi als vorzeitige Einlösung seiner Schulden aus dem verlorenen Wettkampf «Bruno vs Thomas». Bei besten Bedingungen reisten wir am Freitag über den Flüela ins Unterengadin und bezogen unsere Arven- Suite im ***Bikehotel «Bellaval», gleich beim Bahnhof. Nach einem ausgiebigen Nachtessen, natürlich mit viel Pasta, ging’s hoch ins Zimmer und es hiess alles parat machen für den grossen Tag – wenig später lagen wir auch schon im Bett am Träumen…

Die Details zu dieser Tour werden auf «Garmin Connect» angezeigt - einfach klickenDen ursprünglichen Plan, um 7 Uhr loszufahren, konnten wir nicht einhalten. Zu viel lag uns am ausgiebigen Frühstücken – war aber auch wichtig, nochmals alle Speicher zu füllen. Mit einer Stunde Verspätung fuhren wir um 8 Uhr bei bestem Wetter und bereits angenehmen Temperaturen los Richtung «S-Charl». Zur Tour selbst gibt’s eigentlich nicht viel zusagen, sie ist einfach traumhaft. Die Strecke um den Nationalpark ist herrlich gelegen, die Landschaft sehr abwechslungsreich. So spulten wir langsam unsere Strecke ab. Bei der «Alp Astras» bewies Bruno ein erstes Mal seine Sturzqualitäten, als er locker nach einer kurzen Pause, in der Trail Richtung «Pass Da Costainas» zum ersten Bergpreis einsteigen wollte… Der Sturz in Zeitlupe auf dem matschigen Trail direkt auf den Weidezaun ging aber glimpflich ab und selbst der Hüttenwart konnte sich ein Schmunzeln nicht verkneifen ;-)

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Biketour «Engadin Bike Marathon»

Das Wetter war eher grau und somit zückte ich die Kamera, welche dabei war, nur wenige Male und genoss das Panorama einfach live... Hier der «Lej Alv» quasi kurz vor dem höchsten Punkt der Tour.

Nach dem Stress im Office war’s endlich mal Zeit ein wenig auszuspannen, was bei mir meist Biken bedeutet. Aktuell verbringe ich darum ein paar Tage im Bikeparadies Oberengadin, genauer in Celerina im «Chesa Rosatsch». Nach einer eher ruhigen Einfahrrunde gestern Abend, war’s dann heute Zeit, für eine echte Tour.

Bereits zu Hause habe ich mir ein paar Touren aus dem Netz heruntergeladen und mich entschieden, um 10 Uhr auf die «Engadin Bike Marathon III»-Tour zu starten bei eher bewölktem Himmel und angenehmen Temperaturen.

Die Details zu dieser Tour werden auf «Garmin Connect» angezeigt - einfach klickenLanges Einfahren war nicht, sondern es ging gleich ab Celerina (1’708m) hoch Richtung «Corviglia» (2’480m). Ein gut fahrbarer Schotterweg führte mich im Zick-zack hoch zur «Alp Laret» (2’103m). Danach wurde es noch steiler bis «Marguns» (2’280m) wo ich einen kurzen Stopp einlegte und ausruhen musste. Den nun kommt ein Stück hoch zum «Lej Alv» bis auf 2’560m, welches ich als Rampe bezeichnen würde und mich irgendwo im Steilhang zwang, trotz der Pause vorher, mein Bike ein Stück hoch zu schieben. Der Ausblick da oben entschädigte aber sogleich für die Strapazen: Trotz Wolkenhimmel einfach herrlich!

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10. Nationalpark Bike-Marathon mit mir!

Banner Nationalpark Bike-Marathon 2011

Nach dem ich letztes Jahr erstmals am Nationalpark Bike-Marathon mitgefahren bin und es eine tolle Erfahrung fand, war für mich eigentlich klar, dass dies wohl eine Fortsetzung geben wird, resp. sagte ich «Ja, ich komme wieder». Das Trainingsduell «Bruno vs. Thomas» zielt schliesslich genau darauf hin, dass ich dieses Mal nicht ganz so ‚untrainiert‘ an den Start gehe.

Die Anmeldung ist seit wenigen Tagen offen für die 10. Durchführung und so habe ich mich gestern eingeschrieben: Am 27. August 2011 geht’s erneut auf die 138 Kilometer lange tolle Strecke rund um den Nationalpark und dabei gilt 4’010 Höhenmeter zu absolvieren! Mein Ziel dieses Jahr, eine Zeit unter 10:30h – Es soll ja keine Qual werden ;-)

Hoffe man sieht dann auch weiter das ein oder andere bekannte Gesicht! und ich werde natürlich hier wieder berichten – auch werde ich wohl im Juli einen «Probelauf» fahren und dann vielleicht mein Ziel nochmals korrigieren… :-)

Nationalpark Bike-Marathon 2010: Geschafft!

9. Nationalpark Bike Marathon 2010 | Kurz vor S-charl, noch fit und munter sowie sauber aber nass... | © alphafoto.com

Gestern war er also, der Tag der Wahrheit. Hier ein «kurzer Bericht» vom einmaligen und unvergesslichen Tag auf dem Bike…

Bereits am Freitag angereist und wohl den Regen gleich mit ins Engadin genommen, Zimmer im Hotel «Guarda Val» direkt im Dorf bezogen, um 21 Uhr zur Eishalle in Scuol und dort an der Pasta-Party eine grosse Portion Spaghetti verdrückt inkl. zum Dessert eine Crémeschnitte – einmal ohne schlechtes Gewissen ;-) Danach noch mit ein paar Leuten gequatscht und um 22.30 Uhr war ich dann bereits im Bett. Doch irgendwie konnte ich nicht einschlafen, zwar irgendwie müde, doch wohl zu nervös, was die Herausforderung am folgenden Tag betrifft. Hinzu kam der Regen, welcher gut hörbar war…

Samstag, 05.00 Uhr – Der Wecker holt mich aus dem Schlaf – anscheinend bin ich irgendwann doch noch «eingemützt», fühlte mich aber nicht wirklich ausgeschlafen. Wie auch immer, Regen war noch immer zu hören und eine kurze Zeit lange zögerte ich mit dem Aufstehen und fragte mich, ob ich’s mir wirklich antun will bei diesen Bedingungen… Aber keine Zeit für Zweifel, auf geht’s. Kurz unter die Dusche und dann ging’s runter bei Regen zum Hotel «Belvédère» (100m) wo das Hotel-eigene Bikerfrühstück parat stand. Erstmal das feine, typische Frühstückbuffet genossen und dann noch eine Portion Kohlenhydrate in Form einer Nudelpfanne «reingedrückt». Wieder hoch in mein Zimmer, Bike stand dort parat, umgezogen, alles eingepackt und los ging’s zum Start für die 138 Kilometer lange Strecke mitten in Scuol. Punkt 07.15 Uhr setzte sich der Tross in Bewegung durch’s Dörfli und das Rennen startete dann kurze Zeit später beim ersten Aufstieg.

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Biketour «Livignasco»

 Die ersten Höhenmeter habe ich schon hinter mir als ich mal eine Pause auf gut 2'000m einlege und die Kamera rausnehme: Hier der Blick zurück im Tal, welches am Ende nach Livigno führt. Meine Aufstiegsstrecke führte mich vor allem rechts am Wald hoch hier im Bild... [Nikon D90 war im Rucksack dabei]

Die letzten Tage habe ich wieder mal im schönen Engadin verbracht, wobei sich das «schön» primär auf die Landschaft und diese Tage weniger auf’s Wetter bezieht. Am Donnerstag wollte ich eigentlich eine Biketour machen, doch war der Wetterbericht (viel Regen, teils heftige Gewitter) so schlecht, dass ich davon absah. Als ich dann gut ausgeschlafen nach draussen blickte, war tolles Bikewetter bei trockenen Verhältnissen.

Bis am Abend zeigte sich sogar noch ab und zu die Sonne – doch war der Tag für mich gelaufen was das Biken betraf und so ging’s auf eine kleine Wanderung in’s «Val Roseg». Am späteren Abend kam dann der Regen und die Aussichten für Freitag waren auch nicht gerade gut, mindestens nicht bis am frühen Nachmittag. Nochmals sollte es mir aber nicht so ergehen, dass es dann doch gut gewesen wäre. Ich entschied mich also, gestern Freitag früh nach Scuol zu gehen, dann per Bahn/Bus nach Livigno zu verschieben und den zweiten Teil des Nationalparkmarathons noch zu fahren, die sogenannte «Livignasco»-Strecke.

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Nationalpark Bike-Marathon 2010 – Ich bin dabei!

Logo Nationalpark Bike-MarathonIm 2010 findet zum 9. Mal der Nationalpark Bike-Marathon im Engadin statt. Nach meinem «Testlauf» im letzten September war ich erst mal überzeugt, dass ich so schnell nicht mehr die gleiche Tour in einem Tag fahren werde :-) Zur Erinnerung: 138 km, 4’010 Höhenmeter! Naja, zwischenzeitlich ist einige Zeit vergangen und ich dachte, ich schau’s mir dann mal wieder an – Heute per Zufall entdeckt: Die Anmeldeseite ist online…

Ich bin davon überzeugt, dass es in der Gruppe besser geht, man sich besser motiviert und vor allem muss ich nicht alles an Flüssigkeiten und Nahrung selbst mitnehmen, sondern kann auf die Posten unterwegs zählen. Sicher mal speziell, dies als Wettkampf zu bestreiten und hoffentlich auch angefeuert zu werden, wenn die Kräfte nachlassen und der innere «Sauhund» überwunden werden muss. So kommt’s, dass ich mich heute für den Marathon am 28. August 2010 angemeldet habe, natürlich wen schon den schon, die längste Strecke fahren werde: «Vallander-Strecke», 138 km bei den Herren in der Kat «Fun 2». Bis dahin bleibt mir noch Zeit zu trainieren und hoffentlich einen genialen Tag zu erleben…

Bezüglich Hotel habe ich auch schon zugeschlagen, da ich denke, dass es bald mal eng werden wird an diesem Datum in Scuol – selbstverständlich mit Wellness im Anschluss an die Strapazen *freu* Also, ich hoffe, man trifft noch mehr bekannte Gesichter dort an und wünsche allen eine erfolgreiche Vorbereitung – Ich freu mich schon heute auf die Herausforderung!

«Grenzerfahrung»

Von «Scuol» (1'200m) ging
Hinweis Slideshow-Funktion

Wie kam ich bloss auf die Idee? Eine Antwort weiss ich heute auch nicht mehr, doch irgendwann setzte ich mir in den Kopf, noch in diesem Jahr die Strecke des «Nationalpark Bike-Marathons» zu fahren und zwar als Eintagestour! Gestern war’s nun soweit und wie du in meinem Blog siehst, bin ich auch wieder zurück…

Naja, um nicht ganz unvorbereitet zu sein, radelte ich vor einer Woche noch zweimal nacheinander um den Zürichsee um mindestens das Sattelgefühl für die 140 km zu erhalten. Dies war dann auch der Grund, warum ich gestern erst um 7.45 los fuhr vom Hotel: Sattelummontage! Letzte Woche durfte ich noch mein neues «Fully» aus dem Hause «BMC» abholen und eigentlich war der Sattel ganz gut. Ich entschied mich aber dann doch noch vor Ort, den zum Glück mitgenommenen alten zu montieren.

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