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Nationalpark Bike-Marathon 2010: Geschafft!

9. Nationalpark Bike Marathon 2010 | Kurz vor S-charl, noch fit und munter sowie sauber aber nass... | © alphafoto.com

Gestern war er also, der Tag der Wahrheit. Hier ein «kurzer Bericht» vom einmaligen und unvergesslichen Tag auf dem Bike…

Bereits am Freitag angereist und wohl den Regen gleich mit ins Engadin genommen, Zimmer im Hotel «Guarda Val» direkt im Dorf bezogen, um 21 Uhr zur Eishalle in Scuol und dort an der Pasta-Party eine grosse Portion Spaghetti verdrückt inkl. zum Dessert eine Crémeschnitte – einmal ohne schlechtes Gewissen ;-) Danach noch mit ein paar Leuten gequatscht und um 22.30 Uhr war ich dann bereits im Bett. Doch irgendwie konnte ich nicht einschlafen, zwar irgendwie müde, doch wohl zu nervös, was die Herausforderung am folgenden Tag betrifft. Hinzu kam der Regen, welcher gut hörbar war…

Samstag, 05.00 Uhr – Der Wecker holt mich aus dem Schlaf – anscheinend bin ich irgendwann doch noch «eingemützt», fühlte mich aber nicht wirklich ausgeschlafen. Wie auch immer, Regen war noch immer zu hören und eine kurze Zeit lange zögerte ich mit dem Aufstehen und fragte mich, ob ich’s mir wirklich antun will bei diesen Bedingungen… Aber keine Zeit für Zweifel, auf geht’s. Kurz unter die Dusche und dann ging’s runter bei Regen zum Hotel «Belvédère» (100m) wo das Hotel-eigene Bikerfrühstück parat stand. Erstmal das feine, typische Frühstückbuffet genossen und dann noch eine Portion Kohlenhydrate in Form einer Nudelpfanne «reingedrückt». Wieder hoch in mein Zimmer, Bike stand dort parat, umgezogen, alles eingepackt und los ging’s zum Start für die 138 Kilometer lange Strecke mitten in Scuol. Punkt 07.15 Uhr setzte sich der Tross in Bewegung durch’s Dörfli und das Rennen startete dann kurze Zeit später beim ersten Aufstieg.

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Biketour «Livignasco»

 Die ersten Höhenmeter habe ich schon hinter mir als ich mal eine Pause auf gut 2'000m einlege und die Kamera rausnehme: Hier der Blick zurück im Tal, welches am Ende nach Livigno führt. Meine Aufstiegsstrecke führte mich vor allem rechts am Wald hoch hier im Bild... [Nikon D90 war im Rucksack dabei]

Die letzten Tage habe ich wieder mal im schönen Engadin verbracht, wobei sich das «schön» primär auf die Landschaft und diese Tage weniger auf’s Wetter bezieht. Am Donnerstag wollte ich eigentlich eine Biketour machen, doch war der Wetterbericht (viel Regen, teils heftige Gewitter) so schlecht, dass ich davon absah. Als ich dann gut ausgeschlafen nach draussen blickte, war tolles Bikewetter bei trockenen Verhältnissen.

Bis am Abend zeigte sich sogar noch ab und zu die Sonne – doch war der Tag für mich gelaufen was das Biken betraf und so ging’s auf eine kleine Wanderung in’s «Val Roseg». Am späteren Abend kam dann der Regen und die Aussichten für Freitag waren auch nicht gerade gut, mindestens nicht bis am frühen Nachmittag. Nochmals sollte es mir aber nicht so ergehen, dass es dann doch gut gewesen wäre. Ich entschied mich also, gestern Freitag früh nach Scuol zu gehen, dann per Bahn/Bus nach Livigno zu verschieben und den zweiten Teil des Nationalparkmarathons noch zu fahren, die sogenannte «Livignasco»-Strecke.

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Biketour «Nationalpark, Scuol – Livigno»

Von Scuol (1'250m) nach S-charl (1'810m) mussten die ersten Höhenmeter überwunden werden – dank blauen Himmel und herrlichem Blick auf den Arfenwald, konnten wir die locker wegstecken – eine Pause hatten wir uns dann aber doch kurz verdient unterwegs… [Nikon Coolpix S6]

Schon lange plante ein Arbeitskollege und ich, den Nationalpark gemeinsam abzustrampeln, nach dem er ein neues Bike gekauft hatte – nun, am 19. war dann DER Tag gekommen. Obschon der Wetterbericht nicht ideal war, entschieden wir uns, das Ding durchzuziehen und reisten am Freitag in’s Engadin. Projektarbeit sei dank, verlief der Anreisetag nicht gerade ideal und so kam es, dass ich nach einer chaotischen Packaktion um kurz nach 20 Uhr am Bahnhof Uster den Kollegen abholte… In Davos gab’s dann kurz vor 22 Uhr noch eine Portion Spaghetti und gegen Mitternacht waren wir dann nach der Fahrt über den Flüela im Hotel Bellaval in Scuol angekommen. Bereits die Nacht zuvor wenig geschlafen, hiess es nun noch auspacken und quasi einpacken für den Tourstart am Morgen… Nicht unbedingt die ideale Vorbereitung für eine körperliche Anstrengung am Folgetag ;-)

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