Archiv der Kategorie: Bike

Wanderwege-Gönner

Gönnerausweis Wanderwege SchweizTrail-Toleranz heisst, dass die Wege von Wanderern und Bikern gemeinsam, im Sinne eines Miteinanders genutzt werden. Mittlerweile gibt es diverse Bikedestinationen, welche auf dieses sinnvolle Miteinander setzen.

Ich benutze sowohl zu Hause auf den Hometrails, wie auch in den Bergen oft (alpine) Wanderwege mit dem Bike und oft sind die tollen Singletrails ebenfalls solche. Ich versuche mit einem möglichst schonenden Fahrstil diesen so zurück zu lassen, wie ich in angetroffen habe – lange Bremsspuren sprechen nicht für die Technik des Bikers. Aber natürlich müssen alle diese Wege auch unterhalten werden und da setzt sich der Verband «Schweizer Wanderwege» dafür ein.

«Wir bewegen uns alle in der Natur und so sind wir alle gleichwertige Gäste – Dies gilt es zu respektieren!»

Vor einiger Zeit, als diverse Diskussionen stattgefunden hatten bezüglich Bikern auf Wanderwege, wurde ich auf Facebook darauf aufmerksam. Für mich, selbst als Moutainbiker ist klar, dass ich Nutzer bin und dafür auch meinen finanziellen Beitrag leisten möchte. Entsprechend engagiere ich mich als Gönner dieses Verbands und habe den Betrag selbständig erhöht, schliesslich bin ich oft auf den Wanderwegen unterwegs. Es ist für mich vor allem auch eine Gewissensfrage.

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«Swiss Epic»-Info und «Bike Days»

Logos Bike Days und SWISS EPICHeute fand auf den Bike Days eine Informationsveranstaltung für die SWISS EPIC Teilnehmer statt – entsprechend pilgerte mein Teamkollege und ich heute früh morgens erstmals an die Schweizer Fahrradmesse nach Solothurn. Ursprünglich war der Trip geplant mit dem Bike im Gepäck, entschieden wir uns dann aber auf Grund des schlechtes Wetterberichts doch dagegen.

Gleich vor den Toren parkiert, wimmelte es überall von grossen und kleinen Bikern. Unser Weg führte direkt in die Halle mit den SWISS EPIC Flaggen vorne dran. Kurzes Anstehen, Sitzplätze reservieren, Kaffee und Gipfeli schnappen… Einige Gesichter kannte ich schon, kurzes «Hallo» sagen und dann begann die Veranstaltung auch schon.

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Titel Nomadic Trails

«Nomadic Trails», Himalaya, 1. Teil

Im Juni 2012 stand mein bisher grösstes Bike-Abenteuer an und ich ging mit einer bikeverrückten Gruppe für knapp einen Monat in den Himalaya, genauer gesagt in den Ladakh. Zusammen mit unserem Guide und Arzt sowie in Begleitung unserer ortskundigen Sherpas standen erst ein paar Akklimatisierungstage in Leh auf dem Programm, danach eine drei tägige Testtour und dann die eigentliche Tour, die «Nomadic Trails»-Tour.

Mit dem Bike auf 5’500m Höhe, der Ausblick auf die höchsten Berge der Welt, einfach unbeschreiblich!

Während wir uns in Leh im «Hotel» befanden, war danach stets unser Zelt das persönliche Zuhause. Anfangs noch mit dem Jeep transportiert, waren bald einzelne Pferdestärken für den Transport gefragt. Im Vorfeld war ich skeptisch, schliesslich schlief ich bis dahin keine einzige Nacht in meinem Leben im Zelt – ja, nicht mal im Militär. Aber es war super, wenn ich auch ehrlich sein muss, nach etwa 10 Tagen Zelten hatte ich langsam genug! Aber es blieb ja keine andere Wahl…

Anbei ein paar Eindrücke von diesem Abenteuer und quasi der Beweis, ich war dort! Es kamen ja Zweifel auf, weil keine Bilder hier folgten, doch leider schlief ab da mein Blog fast ein. Dies soll sich nun wieder ändern und es werden noch mehr Fotos von da folgen!

Der «Konzar La» (5’590m) war offiziell der höchste Pass, welchen wir mit dem Bike passierten und selbst da, hatte ich noch eine kurze Zusatzschlaufe gefahren (Mein GPS meinte 5’638m waren es!). Eindrücklich war auch der «Yalung Nyau La» (5’430m) auf welchem man einen gewaltigen Ausblick hatte und erstmals den Tsomoriri sah. Der höchste Punkt dieser Reise lag auf 6’018m und ist ein namenloses Hochplateau unterhalb des «Yalung Nong», gleich vom «Yalung Nyau La» aus, ohne Bike. Vom Pass aus ging’s dann aber Richtung See runter auf einem einmaligen, wohl längsten Singletrail der Welt! Die Höhe ist eindrücklich, der Körper kämpft – faszinierend ist, dass die Muskeln noch könnten, die Luft dazu aber fehlt. So geht alles ziemlich langsam voran, stets mit Pausen, kurzen und längeren Erholungen und unvergesslichen Ausblicken!

Der nächste Teil und weitere Fotos werden folgen… Es ist gerade jetzt, nach fast zwei Jahren, toll mich wieder in die Zeit zurück zu versetzen und die Bilder zu geniessen – hat auch was Gutes, blog ich dies erst jetzt ;-)

«Himalaya-Boys» go PERSKINDOL SWISS EPIC

Logo SWISS EPIC, (c) by swiss epicSeit einiger Zeit ist es offiziell: Wir starten am 1. SWISS EPIC Etappenrennen vom 15. – 20. September 2014 im Wallis! Wir, heisst Rolando und ich im Himalaya-erprobten Team – daher auch unser Teamname «Himalaya-Boys». In diesem Jahr feiern wir beide einen runden Geburtstag (50. und 40.) und so ist es an der Zeit, in der Heimat ein erneutes Abenteuer zu starten.

Im Sommer 2012 lernten wir uns auf dem gemeinsamen Bike-Abenteuer im Himalaya kennen und schätzen. Wir habe beide die ähnliche Einstellung bezüglich Abenteuer, fordernde Ziele setzen, was versuchen zu erreichen, die Berge geniessen, uns in der Natur aufhalten und Grenzerfahrungen zu erleben.

Rolando fragte Ende letzten Jahres an, ob ich dabei wäre, er habe sich bereits für einen Startplatz beworben!

«Die Idee mit dem SWISS EPIC hatte ich auch mal kurz, doch die Leistungsdaten hielten mich davon ab, mir dies anzutun.»

Und wie es sich für ihn gehört, natürlich die Variante ohne Bahntransport: Liebliches Grün, schroffe Felsen, eindrucksvolle Gletscher, mächtige Viertausender und das Matterhorn, urchige Walliser Bergdörfer und Rebberge. Dazu eine flowige und anspruchsvolle Strecke mit vielen abwechslungsreichen und herausfordernden Singletrails – so kündigen die Organisatoren das sechstägige Mountainbike-Etappenrennen an, welches in fünf Etappen von Verbier über Leukerbad und Grächen nach Zermatt führt.

Verbier – Leukerbad – Grächen – Zermatt: 6 Tage, 5 Etappen, 400 Kilometer, 15’000 Höhenmeter

Natürlich bekam er den Startplatz und somit war der Weg frei für die Anmeldung eines Teams. Eine Herausforderung und Erlebnis sondergleichen und so entschied ich mich, trotz grösstem Respekt vor dem Vorhaben, dass ich das Rennen gemeinsam mit Rolando in Angriff nehme. Aktuell heisst dies seit einigen Wochen einfach nur trainieren, trainieren und nochmals trainieren! Beim Material wird fleissig aufgerüstet und so liegt es am Ende wohl eben nur an den Fahrern… Ich freue mich auf den Challenge im Team und werde immer mal wieder News bezüglich der Vorbereitungen hier posten.
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Bike Rückblick 2012

Mit dem Jahreswechsel ist es auch kurz Zeit zurück zu schauen auf mein Bikejahr 2012. Das Highlight war natürlich klar, die Expedition im Himalaya mit dem Bike im Juli (Bericht und Fotos werden noch folgen). Ansonsten liegen die Werte vom 2011 deutlich über den aktuellen, was nicht zuletzt auf den damaligen Battle «Bruno vs Thomas» zurück zu führen ist.

Aber auch im 2012 beschritt ich knapp 260 Stunden auf dem Sattel meiner beiden Bikes («Niner Jet 9», «Niner Air 9 Carbon») im Rahmen von 111 Touren resp. Trainingsfahren. Darunter viele eindrückliche Touren in den Alpen. Leider sind noch nicht alle Berichte online, was ich die Tage aber ebenfalls noch nachholen will und somit den einen oder anderen Tipp für weitere Biker im 2013 hab.

Zusätzlich soll mein Fuhrpark in nächster Zeit, sprich rechtzeitig auf den Frühling, noch mit mehr Federweg erweitert werden. Klar ist, 29 Zoll Räder sind gesetzt! Der Rest noch offen, resp. zwei Modelle im Fokus… Ich berichte bestimmt wieder, wenn ich entschieden hab, resp. wird es dann auf den Fotos der Touren bald erstrahlen ;-)

Kennzahl Niner Jet 9 Niner Air 9c Total
Trainings/Touren 65 46 111
Zeit im Sattel 154:46 h 104:38 h 259:24 h
Kilometer 1’923.360 km 1’642.710 km 3’566.070 km
Höhenmeter 43’865 m 34’890 m 78’755 m
Tiefenmeter 57’614 m 34’706 m 92’320 m


Die Zahlen sind ganz ok, wenn auch im 2013 wieder die 100’000 Höhenmeter als Ziel zu knacken gelten (2011: 108’331 Hm). Dazu gilt zu beachten, dass die Kilometer und Höhenmeter im Himalaya ziemlich hart erkämpft werden mussten und vor allem im Verhältnis viel Sattelzeit beanspruchten. Aber ich würde es wieder tun ;-)

Mit zwei geplanten 24 Stunden Events, sprich 24 h am Stück auf dem Bike zu fahren, stehen die Highlight, resp. Knacknüsse auch schon fest. Da gilt es gut vorbereitet rechtzeitig parat zu sein… Ich bin gespannt und mir sicher, es wird erneut ein spassiges, faszinierendes und unfallfreies neues Bikejahr und hoffe auf einige Ausfahrten mit Freunden!

Happy Trails!

«Bruno vs Thomas» – 24 Stunden

Logo Bruno vs. Thomas 24h»Es ist bereits einige Zeit her, als Bruno (ein Arbeitskollege) und ich die Idee für ein Duell «Bruno vs Thomas» hatten und diese dann auch durchzogen. Bereits im Frühjahr merkten wir, dass man doch bei den nicht immer idealen Bedingungen paarmal mehr aufs Bike stieg, nur des Wettkampf willens. Zeit also, bevor nun die eher nicht hoch motivierte Winterzeit startet, eine neue Idee zu lancieren. Der Unterschied dieses Mal, relevant sind am Ende nur 24 Stunden. Grund genug, aber auch an schlechteren Tagen seine Trainingseinheiten zu fahren. Allerdings kommt somit nicht nur Mountainbiken in Frage um die Form aufzubauen.

Am 3./4. August 2013 sind dann die Stunden der Entscheidung! Wir starten als Einzelkämpfer am «24 Stundenrennen von Schötz».


Während 24 Stunden gilt es so viele Runden wie möglich zu absolvieren auf dem Mountainbike. Eine Runde führt über 4.95 Kilometer und dabei stehen jeweils 93 Höhenmeter an. Gewonnen hat, wer am Ende von uns beiden vorne liegt. Zu gewinnen gibt es bisher nichts, resp. Ruhm und Ehre und die Gewissheit, den anderen geschlagen zu haben! ;-)

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«Nationalpark Bike-Marathon 2012»



Leider meinte es letztes Jahr Petrus gar nicht gut mit uns Teilnehmern des 10. Nationalpark Bike-Marathons. Als ich damals unter widrigsten Bedingungen in Livigno total nass und unterkühlt ankam, war das Rennen bereits abgebrochen. Aber das Erlebnis hinderte mich nicht daran, es dieses Jahr zum dritten Mal nach 2010 und 2011 erneut anzupacken und die «Vallader»-Strecke zu absolvieren.

Die Details zu dieser Tour werden auf «Garmin Connect» angezeigt - einfach klickenAuf mich hat dieses Rennen eine spezielle Wirkung: Mit dem Bike rund um den Schweizer Nationalpark, durch herrliche Landschaften, über 4 Berge, zwei Länder und dies im Rahmen eines top organisierten Events.

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Biketour «Schafälplitrail»

 Der lockere Teil ist geschafft und ich geniesse eine ersten Ausblick oberhalb der «Alp Scharmoin» über den kleinen Stausee auf die Valbella-Seite… - Nikon Coolpix P7000

Es ist schon länger her seit meinem letzten Bericht einer Biketour hier. Ich hoffe auf Besserung und das trotz Facebook etc. hier wieder mehr zu lesen/sehen ist. Zurück von der Expedition im Himalaya (Bilder und Berichte folgen bald) hatte ich Lust, wiedermal in der hiesigen Bergwelt ein wenig zu biken. Spontan entschied ich mich gestern, bei besten Bedingungen, in die Lenzerheide zu fahren. Eigentlich wollte ich nur «Bähnlen» und die Tiefenmeter auf meinen Lieblingstrails geniessen. Als ich dann aber vor Ort war, sah dies anders aus und für mich war klar, heute gibt’s kein Bahn, sondern Muskelkraft für den Aufstieg. Nach kurzer Überlegung war klar, es soll über den «Schafälplitrail» nach Arosa gehen und dann wieder zurück.

Die Details zu dieser Tour werden auf «Garmin Connect» angezeigt - einfach klickenGestartet bin ich auf dem Parkplatz der Rothornbahnen (1’496m). Der Aufstieg aufs Rothorn war ziemlich hart, vor allem im letzten Teil, dass als der lose Schotter und die steilen Rampen ein Schieben erzwangen. Der herrliche Ausblick entschädigte jedoch für die Strapazen. Allerdings dachte ich da ein paar Mal, dass es mit der Bahn doch viel bequemer gewesen wäre ;-)

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Projekt «Mount Everest Around Zurich»

‎‎Logo Projekt «Mount Everest Around Zurich»
Die Idee entstand auf Grund meiner anstehenden Bike-Expedition in den Himalaya und diverser Sprüchen von Kollegen: Mit dem Bike am Stück quasi auf den höchsten Berg der Welt – den Mount Everest mit 8’848m!

Natürlich nicht in real und ohne die dünne Luft. Meine letzte Biketour «The Big Thing» rund um Zürich schafft die ideale Basis, dazu kommen 24 Stunden Zeit: «Mount Everest Around Zurich» ist geboren!
Streckenmässig werden es wohl ca. 280 Kilometer werden und mein Körper wird etwas über 20’000 Kalorien in den 24 Stunden verbrennen. Die
Strecke ist mal grob geplant, das errechnete Höhenprofil sagt, dass es passt mit 8’848 Aufstiegsmetern. Ein beachtlicher Teil soll auf Trails gefahren werden.

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Packen für die Expedition in den Himalaya

Mein wetterfester «Reisekoffer» auf der ExpeditionLangsam gilt es ernst und die ersten Gedanken zum Packen sind bereits Vergangenheit. Die ersten Utensilien liegen bereit, die nicht wetterscheue Tasche wartet auf Inhalt. Vor einigen Wochen war ich für eine Woche auf La Palma zum Biken und hatte nebst 30kg Bikegepäck, noch einen Koffer von knapp 20kg und Handgepäck. Nun soll’s für mehrere Wochen in die Ferne gehen und das Limit liegt dieses Mal bei Bike, Ersatzteile, Reifen und Tasche bei 33kg! Dazu noch ein Handgepäck in Form meines Bikerucksacks von 7kg (inkl. «Mini»-Fotoausrüstung). Das stellt schon einige Herausforderungen an mich dar ;-) Aber so bin ich gezwungen wirklich nur das Nötigste mitzunehmen.

Entsprechend stellte sich mir auch die Bikefrage: Wenn ich dem Standard entsprechen würde, müsste ich weniger eigenes Ersatzmaterial (z.B. Reifen) mitnehmen. Aber klar ist, dass es ein «Niner» sein muss und somit automatisch ein Twentyniner sein wird – die grossen Räder machen bestimmt Spass auf diesen flowigen Trails. Mein Hardtrail wäre einiges leichter als mein Fully. Fragen über Fragen. Doch die Bikefrage habe ich auf Grund des Komfortvorteils auf Dauer für mein Fully und gegen das wohl leichtere und weniger Defekt anfällige Hardtrail entschieden. Allerdings, wenn’s dann knapp wird mit dem Gesamtgewicht, fällt der Entscheid vielleicht doch noch auf die 2kg leichtere Race-Maschine :-)

Die ersten Dinge liegen aus und wenn dann alles fertig bereit steht, werde ich quasi ein Gruppenfoto machen mit allem was mit kommt auf das «Dach der Welt».