Archiv der Kategorie: Bike

Biketour «Davos-Parsenn»

Der erste Aufstieg sowie die Bahnfahrt auf's Weissfluhjoch schon hinter mir und schon im Downhillfieber durch's «Haupter Tälli». Bis zum Strellapass ging's durch steinige Landschaften, immer mal wieder ein wenig Schnee am Rand und leider anfangs noch von einer Wolkendecke begleitet... [Nikon D90 mit Tokina AT-X 124 AF PRO DX, 12-24mm, f/4]

Am Montag entschied ich spontan, gestern frei zu nehmen für eine Biketour. Als dann gestern früh der Wecker klingelte und ich hörte dass es regnet, war ich erstmal geschockt und wollte schon fast zur Arbeit.

Kurz im Internet den Wetterradar gecheckt und festgestellt, ab dem Walensee ist nicht's mehr mir Regen *freu* Also, ging's los Richtung Davos, wo meine Tour auf mich wartete. Das Wetter spielte mit und bald war das Wetter kein Thema mehr.

Ich wollte mit dem Bike von Davos Dorf aus zum Weissfluhjoch und danach runter auf dem Panoramaweg über den Strelapass zur Parsennhütte und danach via Schwarzsee und Davoser See zurück nach Davos Dorf. Das «wollte» zog ich dann auch durch ;-)

In Davos Dorf ging's los über die «Hohe Promenade» Richtung «Brüschalp» zur Mittelstation...Der Aufstieg geschaltete sich auf Höhe «Büschalp» sehr schwierig auf Grund des Terrain's, da half auch ein wenig Luft ablassen nicht viel für den Grip. Entsprechend trug und stosste ich das Bike oft neben mir her. Den wohl besseren Weg via Strelapass wollte ich nicht nehmen, da ich dort wieder runter wollte und mein Grundsatz ist, dass ich nicht die gleiche Strecke rauf und runter will *doof* Auf der Höhe der Mittelstation der Bahn auf's Weissfluhjoch entschied ich mich dann, die Bahn zu nehmen für die gut 450 Höhenmeter, die noch anstanden.
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Biken oberhalb St. Moritz

Nähe Alpinhütte, oberhalb Corviglia mit Blick in's Tal, u.a. auf die Startbahn des Flughafen's von Samedan... [Nikon D90 mit Nikon AF-S Nikkor 14-24mm f/2.8G ED]

Gestern morgen in St. Moritz angekommen, kurz eingecheckt und danach ging’s auf’s Bike. Bereits zu Hause einen kleinen Plan ausgedruckt und nun spontan die Tour geplant. Einzige Bedingung war, dass es eine Herausforderung ist und somit war klar: Es musste eine «schwarze» Strecke sein. Vom Hotel in Champfèr (1’825m) fuhr ich hoch nach Signal (2’130m) und dann weiter über Alp Nova (2’216m) bis nach Corviglia (2’486m). Nach einigen Irrfahrten befand ich mich wohl endlich auf dem richtigen Trail und es ging rauf an der Alpinahütte vorbei zum höchsten Punkt meiner Tour auf 2’685m. Der Schnee war ein stetiger Begleiter neben, aber auch immer wieder auf meinem Weg. Tja, ist noch eine Herausforderung durch 50 cm im Schnee das Bike zu tragen ohne noch weiter abzusacken ;-)

Entlang den steilen Felswänden des Piz Nair ging’s auf Singletrails bis zum Lej Suvretta. Dort ruhte ich mich dann ein wenig aus von den Strapazen und badete meine Füsse im ar…kalten Wasser. Da ich aber die Schuhe schon total voll Schnee hatte, war’s schon fast warm :-) Kurz vorher sagte auch eine dunkle Wolke noch «Hallo» und ich wurde auch von oben kurz nass. Nach der Pause am See ging’s dann nur über Singletrails zur Alp Suvretta hinunter: Was für eine Fahrt! Downhill vom Feinsten, doch echt anspruchsvoll und immer wieder waren Hindernisse im Weg. Eins erwischte mich dann – doch der Sturz brachte nur ein paar Schürfungen mit sich… Wenig später ging’s an den verlassenen Villen bei Suvretta vorbei wieder zurück zum Hotel.

Ich kann das Gebiet nur empfehlen: Traumhafte Aussicht, nur zwei Wanderer habe ich gesehen, keine anderen Biker und wirklich fordernde Singletrails! Die Übung sollte aber schon vorhanden sein, es reicht ja, wenn man das Bike über den Schnee tragen muss und nicht die ganze Abfahrt… :-)

Biketour in Flims

Gestern ging’s mal wieder nach Flims, allerdings nicht in die Schlucht, sondern in die Höhe mit dem Bike. Einmal mehr war’s ein herrlicher Tag und in den Bergen ideal um mit dem Bike ein paar Höhenmeter abzustrampeln…

Die ersten Höhenmeter waren erklommen. Bis in den Schnee war's aber noch weit. Foto entstand irgendwo oberhalb «Startgels», ca. 1'600m...
In Flims (1’100m) bin ich gestartet und dann Richtung Foppa (1’420m) hoch bis zur Segneshütte (2’102m). Oben angekommen, war ich schon ziemlich fertig und genoss die einsame Ruhe auf dem unteren Segnesboden. Hier oben war’s angenehm kühl, doch das Wasser eisig kalt ;-) Später ging’s hoch zum Grauberg (2’228m) und dann endlich mal runter – Nagens (2’127m). Eigentlich sollte es nun noch Richtung Vorab gehen, sprich wieder hoch, doch lag teilweise einfach zu viel Schnee für mich und mein Bike ;-) Also entschied ich mich auf dem Weg dorthin, gemäss GPS auf ca. 2’350m, umzudrehen und die Abfahrt zu geniessen!

Bikeguide FlimsLeider verfuhr ich mich dann und fuhr irgendwann die Alp Sogn Martin an, wo mir dann ein einsamer Bauer auch bestätigte, dass ich wohl ein wenig weg vom Weg bin… Naja, nun ging’s wild durch’s Gelände, ein teilweiser Sturz mit dem Arsch und den Schuhen in einen Bach trugen nicht gerade dazu bei, dass es riesig Spass machte – Die unzähligen «Murmeli» die ich sah, amüsierten sich aber bestimmt ;-) Irgendwie schaffte ich es dann zur Alp Plaun (1’630m) und war wieder zufrieden! Nun konnte der Spass beginnen und es ging runter über die Runcahöhe (1’364m) nach Flims zurück auf 1’100m.

Es war spannend, die vom Snowboarden bekannte Region mal mehrheitlich ohne Schnee zu befahren und somit war’s auch ein toller Tag, entsprechend kaputt war ich auch gestern Abend :-) Eine Blase am Fuss, vom Bike stossen *doof*, müde Beine und vor allem ein Sonnenbrand auf den Schultern, werden mich noch eine Weile an den Ausflug erinnern…

«Il Spir», «Ruinaulta» & «Caumasee»

Grischun - Einfach schön!Der Start meiner Biketour führte bekanntlich als erstes, zusammen mit den ersten Sonnenstrahlen, zum «Lago di Cresta». Dort verweilte ich eine gute Stunde und dann ging’s mit dem Bike weiter, stets bergauf. Nächstes Ziel war «Il Spir», die Aussichtsplattform bei Conn auf die Rheinschlucht. Gegen 9 Uhr, nach dem sich eine vermeindliche Abkürzung durch den Wald als Umweg herausstellte, traf ich dort ein und es war niemand zu sehen, weit und breit: Herrlich!

180°-Panorama auf der Aussichtsplattform «Il Spir» aus 5 Hochformataufnahmen [Nikon D90, Tokina AT-X 124 AF PRO DX, 12-24mm, f/4 @ 12mm, Pola-Filter zirkular]

Die Plattform hat den Namen vom Mauersegler erhalten, da sie ähnlich dem Tier über den «Schweizer Grand Canyon» ragt. Ein tolles Bauwerk mit genialem Ausblick. Später ging’s dann weiter zum zweiten See in der Region Flims, dem «Caumasee». Je nach den Lichtverhältnissen, sieht das Wasser aus, wie See in Kanada oder anderen nördlichen Ländern… ;-)

«Caumasee» bei Flims(GR) [Nikon D90, Tokina AT-X 124 AF PRO DX, 12-24mm, f/4 @ 12mm, Pola-Filter zirkular]

«Crestasee»

«Crestasee» (Flims/GR) heute morgen um 7:10 Uhr [Nikon D90, Nikon AF-S Nikkor 14-24mm f/2.8G ED @ 14mm]
Ein wunderbares Erlebnis heute morgen um 7.10 Uhr am «Crestasee» (Region Flims/GR), als die ersten Sonnenstrahlen das Wasser erreichten! Das war die erste Belohnung für’s sehr (!) früh aufstehen und samt schwerem Fotorucksack und Bike die ersten Kilometer zu trampen…

Bike-Tour: Vorderegg

Titelbild Fotostrecke Vorderegg-Tour

Bereits gestern entschied ich mich, dass ich den heutigen sonnigen und nicht zu heissen Tag nutze, um endlich mal wieder die Vorderegg-Tour im Glarnerland mit dem Bike zu absolvieren, nach dem der letzte Versuch ja auf Grund der Schneelage scheiterte.

Kurz vor Mittag bin ich also in Matt/GL angekommen und gleich ging’s auf’s Bike und los… Naja, irgendwie ging ich die ersten Meter wohl zu schnell an für meinen konditionellen Zustand ;-) Auf jeden Fall schnaufte ich nur so über den Lenker und der Schweiss tropfte bei der Auffahrt nur wasserfallmässig von der Stirn! Muss aber sagen, dass die ersten Meter auch wirklich steil sind ;-) Bereits nach gut einem Kilometer gab’s aber eine Pause, da gerade ein Bagger dabei war, die verschüttete Strasse zu räumen. Kam mir nicht wirklich ungelegen.

Danach wie üblich einfach immer rauf! Die Gegend find ich einfach traumhaft und man ist ganz allein. Toll, ich hörte nur den Wind in den Bäumen, den rauschenden Bach und zwischendruch immer wieder Kuhglocken läuten. Es ist einfach traumhaft und sehr erholsam, trotz der Anstrengung auf dem Sattel. Die ganze Auffahrt findet auf Schotter statt. Eine andere Übersetzung als den 1. und 2. Gang brauchte ich für den Aufstieg nicht.

Endlich oben angekommen...Nach zwei Bananen, mehr als einem Liter Flüssigkeit und wohl genau so viel verlorenem Schweiss und nach knapp 2 Stunden, inkl. Pausen und Wegekämpfen mit den Kühen, war ich auf der Vorderegg angekommen: Uff! Nach all den Strapazen frag ich mich immer wieder, warum ich mir dies antue – Ja genau, wegen der Abfahrt und die geniesst man mehr, wenn man vorher auch mit Muskelkraft hoch gekommen ist :-)

Helm auf, Sattel runter setzen und Rucksack gut fixieren: Nun ging’s über schmale, teilweise sumpfige Single-Trails quer hinab zurück zum Start! Und genau das ist ein Traum! Einfach quer über die grünen Trails oder mal über Stock und Stein. Am Ende auch noch auf den Schotterstrassen, deren Kurven ich als Herausforderung versuchte nur mit der Hinterbremse zu nehmen ;-) Ein Traum!

Nach knapp 4 Stunden wieder beim Auto angekommen und mit der Frage konfrontiert, warum ich überhaupt mein Bike die letzten Tage gewaschen hatte – ohne zögern, rein damit in’s Auto. Zu Hause angekommen hies es raus aus den Klamotten und sofort an den Zürichsee – Wow, was für eine Erfrischung! Die Tour ist einfach jedes Jahr Pflicht und ich kann sie nur weiter empfehlen. Allerdings fordert der Aufstieg schon ein wenig Kondition und der Downhill ein wenig Technik ;-)

Einfach auf’s Banner-Foto oben und dann durch die Fotostrecke klicken… [14 Fotos inside]

Bike statt Board: Doch es hatte Schnee…

Biketour am 24.02.08 - Leider war der Aufstieg zu den Weissenbergen noch zu stark gefroren…Das schöne Wetter lockte mich auf’s Bike und ich entschied mich spontan meine Lieblingstour „Vorderegg“ dieses Jahr mal ein wenig früher anzugehen… In Matt angekommen, war ich noch guten Mutes, dass der Aufstieg, respektive die Auffahrt klappen wird. Was ich nicht mehr wusste: Die Mehrheit der Strecke nach oben geht durch den Wald und zusätzlich ist’s noch ein Schattental – Biketour am 24.02.08 - Die Sonne am geniessen! Ok, die Wiese ist noch nicht wirklich grün ;-)Entsprechend musste ich nach einigen Höhenmetern dann aufgeben, da es sich auf dem Eis einfach nicht gut fährt…

Biketour am 24.02.08 - Auch hier hatte es noch Schnee, aber glücklicherweise nicht mehr in Eisform…Da ich aber schon mit dem Bike im Glarnerland angekommen war, entschloss ich mich halt, einfach ein wenig am Biketour am 24.02.08 - Eine von vielen Brücken über Bäche…gegenüberliegenden Hang hochzufahren, das Wetter zu geniessen und mit einem breiten Grinsen am Ende runter zu „fliegen“… Dank GPS war eine Alternativ-Tour auch kein Problem. Das Wetter war absolut herrlich und entsprechend musste ich auch mal Biketour am 24.02.08 - Ausblick auf die Seite, die ich eigentlich hoch wollte :-(ein wenig ausruhen und einfach die Sonne geniessen! Es war ein gelungener Ausflug, allerdings weder von der Anstrengung, noch von der Aussicht her eine Alternative – Die Weissenberge müssen nun halt einfach noch bis Juni oder so warten…

GPS auf dem Bike

Garmin GPSMAP 60CSxSo, es ist wieder mal Zeit hier was Neues zu präsentieren. Seit heute ist auch mein Bike mit GPS ausgestattet: Garmin GPSMAP® 60CSx.

Ein geniales Gerät und im Zusammenhang mit ‚MapSource‘ (PC-Software), ‚Topo Schweiz‘ (Schweizerkarte 1:25’000) und dem Onlineangebot von GPS-Tracks.com der ideale Begleiter für jede Biketour! Mal sehen, was die nächsten Tage bringen. Das Gerät hat ganz viel tolle und nützliche Features – Ich hoffe, bald hier mehr dazu berichten zu können…

Was mich bisher stört, die suboptimale oder einfach schlechte Position an meinem Bike-Lenker, da er Innen einfach zu dick ist. Hier finde ich aber bestimmt auch noch eine bessere Lösung, damit das Ding am Lenkervorbau montiert werden kann und nicht am Lenker selbst…