Doch noch die neue Nikon D90?

Nein, zum wirklichen Fotografieren bin ich noch nicht gekommen – die Arbeit hat Priorität *chefliestmit*, wenn auch dank Hochnebel tolle Landschaftsbilder möglich wären… Ein wenig getestet wurde sie aber schon, schliesslich kann ich sie nicht einfach auf die Seite legen ;-)

Wie geschrieben war ich eigentlich mit meiner Nikon D80 sehr zufrieden und es ist immer noch so, dass das Objektiv und der Fotograf den wesentlichen Teil für ein gutes Bild beitragen. Was mich aber störte war, dass ich doch sehr oft am Objektiv wechseln war. Darum entschied ich mich für einen zweiten Body. Die Würfel vielen für die neue Nikon D90. Hier mal eine kurze Übersicht:

  Nikon D80 Nikon D90
  Nikon D80 Nikon D90
Bildsensor CCD-Sensor
23.6 x 15.8 mm
CMOS-Sensor
23.6 x 15.8 mm
Auflösung 10.2 Millionen 12.3 Millionen
Format DX-Format
(Faktor 1.523)
DX-Format
(Faktor 1.523)
Anschluss Nikon F-Bajonett AF Nikon F-Bajonett AF
Aufnahme max. 3’872 x 2’592 max. 4’288 x 2’848
Display 2.5 Zoll
230’000 Pixel
3 Zoll
920’000 Pixel (VGA)
ISO 100 – 1’600 (3’200) 200 (100) – 3’200 (6’400)
Einschaltzeit 0.18 Sekunden 0.15 Sekunden
Abmessung 132 x 103 x 77mm 132 x 103 x 77mm
Gewicht 585 Gramm 620 Gramm
Akkutyp Nikon Li-Ionen EN-EL3e Nikon Li-Ionen EN-EL3e
Speicherkarten SD-Cards SD-/SDHC-Cards
Fernbedienung Nikon ML-L3 Nikon ML-L3
Batteriegriff Nikon MB-D80 Nikon MB-D80
Sonstiges LiveView, Video (AVI),
GPS-Eingang, HDMI-Ausgang, Staubreduzierungssystem

Ja, so viel anders ist sie nicht und das ist auch genau der Grund (siehe vor allem die grünen Texte). Das Menü gefällt, die Haptik ist sehr gut und sie liegt mir ausgezeichnet in der Hand. Alle Dinge (Objektive, Akkus, Batteriegriff, Speicherkarten, etc.) kann ich mit beiden Kameras nutzen. Das es keinen zweiten D80-Body wurde, was ich mal überlegt hatte, liegt am LiveView und der höheren ISO-Werten.

Gerade bei Makro- oder manchmal bei Häuseraufnahmen ist schon ein wenig umständlich und auffallend, wenn ich da meine Verränkungen am Boden aufführe. Dies geht nun um einiges bequemer, wenn ich auch immer noch der Sucherfotograf bin. Der bessere Sensor trägt aber auch zu brillianteren Fotos bei finde ich und vor allem das Rauschverhalten empfinde ich als viel besser. Sehr viel Freude macht mir auch die Möglichkeit, alle wichtigen Informationen zu den aktuellen Einstellungen auf dem Display anzeigen zu können. Die zusätzlichen Features unter „Sonstiges“ brauche ich nicht zwingend, sind aber nützlich, wenn sie vorhanden sind.

Alles andere dann demnächst in Bildform, da dies eh mehr sagt als Texte – gerade bei diesem Thema!

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