Frühlingswochenende I – Biken!

Haben wir Winter oder Frühling? Naja, statt auf dem Snowboard, bin ich unerwartet oft auf dem Bike anzutreffen diesen «Winter». Aber so läuft das Training rund und entsprechend war auch dieses frühlingshafte Wochenende ein Grund, das Bike rauszuholen und los zu strampeln.

Die Details zu dieser Tour werden auf «Garmin Connect» angezeigt - einfach klickenGestern ging’s spontan auf eine Tour mit Bruno. Allerdings hatte er schon einige Kilometer absolviert, als wir uns in Wald trafen. Gemeinsam erklommen wir den Bachtel (1’115m) mit den Bikes, machten dort noch eine Pause und genossen den Sonnenuntergang. Später ging’s Richtung Wetzikon runter, wo Bruno den Zug bestieg, ich mich mit der Lampe auf den Heimweg machte. Am Ende war’s ein Plus von 50 Lkm für Bruno…

Grund genug auch heute wieder aufs Bike zu steigen ;-) Mit einem Kollegen aus den Bikeferien in Ligurien, Beat, hatte ich schon länger abgemacht, Sonntag früh die «Sihltour» zu fahren. Aufmerksam wurde er auf die Tour auf Grund eines Artikels im «Mountain-Bike» Magazin vom Januar 2010.

Bei der «Muetegg» (1'200m) wählten wir erst einen spannenden Waldweg, doch zeigte sich bald, dass dieser einerseits schwer fahrbar war und zweitens, in die falsche Richtung führte. Also hiess es wieder retour, wo dann dieses Foto entstand… [Nikon Coolpix S6]

Getroffen haben wir uns am Sonntag Vormittag auf einem Parkplatz auf Höhe Autobahn in Wädenswil (593m). Erstmals warm fahren bis nach Biberbrugg (840m) via Samstagern und Schindellegi. Nun sollte es auf den «Raten» (1’077m) gehen. Statt den Waldweg zu nehmen, entschieden wir uns nach einem ersten Versuch durch den schneebedeckten Weg doch für die Strasse ;-) Wir ahnten schon da, dass wir noch genügend anstrengende, schneebedeckte Strecken vor uns hatten…

Die Details zu dieser Tour werden auf «Garmin Connect» angezeigt - einfach klickenUnterhalb der «Muetegg» (1’200m) hatten wir dann die Idee einen Trail durch den Wald zu nehmen: Fehlanzeige. Einerseits führte er in die falsche Richtung, andererseits war er nur schwer fahrbar – Sulzschnee sei Dank. Also wieder zurück und dann den nächsten Waldweg genommen. Auch dieser zeigte sich aber wenig später von der winterlichen Seite. Am «Hintermangeli» vorbei, waren wir bald wieder auf einem schneefreien Schotterweg und kamen zügig zum Kloster «Gubel» (907m). Mit viel Speed ging’s dann runter nach Menzingen (804m). Nach Winzwilen, Schwand, fuhren wir hinab zur Sihl (586m), welche schliesslich der Originaltour den Namen gab. Dieser folgend führte uns der Fluss nach Sihlbrugg. Ein eigentlich toller Trail führte stets dem Fluss entlang. Leider war’s hier schattig, somit eisig, schlammig und extrem kräfteraubend. Dazu kam, dass Beat fast noch von einem herunterfallenden Eisschollen getroffen wurde – rechtzeitig hechtete er, im wahrsten Sinne, samt Bike den entscheidenden Meter zur Seite!

Ab Sihlbrugg (532m) hiess es wieder Höhenmeter zu bezwingen. Der «Zimmerberg» (747m) wartete auf uns und der Aufstieg war ziemlich steil, aber gut fahrbar auf einer Strasse. Für Pause war keine Zeit und so waren wir bald in Horgenberg (636m) angekommen. Gemäss dem Bericht, hätte es hier auf einen tollen Trail der Autobahn entlang gehen sollen… Aber wo war er? Da war nichts mit Trail, einfach eine Strässchen führte uns Richtung Zürich. Bei Gattikon entschieden wir uns runter zu fahren Richtung Seestrasse, wo wir dann in Rüeschlikon auch auf diese trafen. Der Rückweg war unspektakulär dem See nach Richtung Wädenswil. Die vielen Leute am See machten das Biken nicht gerade angenehmer, aber auch die zog es natürlich bei dem Wetter raus… Von Wädi wieder hoch zur Autobahn waren nochmals die Beine gefordert – aber auch der Anstieg wurde bezwungen. Toll war’s, wenn auch wie vermutet, teilweise noch recht winterlich in der Höhe, sprich oberhalb von 900m. Im Frühling müssen wir dies aber nochmals fahren, es hat wirklich tolle Trails die eine Menge Spass machen, wenn der Schnee weg ist ;-)

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