«Nationalpark Bike-Marathon 2012»



Leider meinte es letztes Jahr Petrus gar nicht gut mit uns Teilnehmern des 10. Nationalpark Bike-Marathons. Als ich damals unter widrigsten Bedingungen in Livigno total nass und unterkühlt ankam, war das Rennen bereits abgebrochen. Aber das Erlebnis hinderte mich nicht daran, es dieses Jahr zum dritten Mal nach 2010 und 2011 erneut anzupacken und die «Vallader»-Strecke zu absolvieren.

Die Details zu dieser Tour werden auf «Garmin Connect» angezeigt - einfach klickenAuf mich hat dieses Rennen eine spezielle Wirkung: Mit dem Bike rund um den Schweizer Nationalpark, durch herrliche Landschaften, über 4 Berge, zwei Länder und dies im Rahmen eines top organisierten Events.

Auch für die diesjährige Durchführung sprach der Wettergott von einer nassen, kühlen Gewitterzone, welche das Rennen begleiten sollte, allerdings nicht mit letztem Jahr vergleichbar. Zum Glück kam alles anders als erwartet! Frühmorgens nieselte es noch kurz bis zum Start, danach erlebte ich die nächsten Tropfen erst wieder nach Ftan in geringster Anzahl auf der letzten Abfahrt. Aus meiner Sicht herrschten während meinem ganzen Rennen idealste Bedingungen sowohl von oben, wie auch bezüglich des Terrains. Was für eine Entschädigung für die Strapazen des letzten Jahres.

 Die 138 km lange Strecke um den Nationalpark hier im Überblick und mit allen drei möglichen Startpunkten. Bei mir ging es von Scuol wieder zurück nach Scuol…Für mich lief meine Fahrt ziemlich problemlos, wobei ich mich anfangs stets schwer tue, welches Tempo ich fahren und welchem Hinterrad ich folge soll/kann… Einzig beim ersten Aufstieg hatte ich mal kurz Anzeichen von Krämpfen, welche sich dann aber nie erhärteten. Kurz nach Livigno fiel mir auf einmal die Kette von den Kränzen und ich strampelte sogleich im Leerlauf. Es zeigte sich schnell, dass sich wohl irgendwo bei einem Aufschlag oder so, mein Kettenschloss gelöst hatte, sprich die Aussenseite fehlte und so war es wohl eine Frage der Zeit, bis die Kette sich teilte. Zu meinem Glück hatte ich ein neues Kettenschloss dabei und konnte so sehr rasch dies reparieren und sogleich die Fahrt wieder aufnehmen.

Nach dem letztes Jahr mein Rennen in Livigno auf Grund des Rennabbruchs bereits vorzeitig beendet wurde, gab's dieses Jahr wieder das Diplom über die ganze Strecke!Wobei Fahrt ein bisschen hoch gegriffen ist, schliesslich begann dann bald mein Fussmarsch auf den Chaschauna-Pass, wo ich wohl nie begreifen werde, wie die Spitzenfahrer da alles hochfahren können *respekt* Die Abfahrt ist seit letztem Jahr super ausgebaut und toll fahrbar – kein Vergleich aus meiner Sicht zu früher, sprich bis 2010. Die Kür kam dann beim letzten Streckenabschnitt durchs Tal zurück nach Scuol, wo stetige kleine Steigungen nochmals die letzten Kräfte raubten. Umso glücklicher war ich, als ich nach 9:32:02,7 Stunden die Rampe des Ziels überquerte und dies fast zwei Stunden früher als noch im 2010, bei meiner ersten Teilnahme. Da war es dann wieder das tolle Gefühl, die einmaligen Emotionen und der Grund im 2013 zum 4. Mal an den Start zu gehen. Dann zusammen mit der Freundin, welche aber wohl die Kurzvariante wählen wird ;-)

Ein ganz dickes Lob an das OK sowie all die freiwilligen Helfer an der Strecke und hinter den Kulissen, welche den Event zu dem machen was es ist: Ein perfekt organisierter, genialer Bike-Event!

4 Gedanken zu „«Nationalpark Bike-Marathon 2012»“

  1. Danke! Naja, viel schneller heisst wohl auch mehr und effizienter Trainieren und da hab ich irgendwie nicht so Lust drauf. Bei mir muss Biken weiterhin vor allem Spass machen und ab und zu eine Challenge ist auch ok. Es gilt einfach die Zeit zu halten, sollte es kommendes Jahr wieder auf die Vallander-Strecke gehen.

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