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1×11 = Fahrspass pur!

SRAM X1 Kurbel (C)SRAMSchon viel über die 1×11-Schaltung gehört (ein Kettenblatt vorne, elf Ritzel hinten; bisher eher üblich 2×10 oder 3×10, was ich bei all meinen Bikes fahre), gelesen und angesehen. Jedoch noch nie selbst ausprobiert im Freien. Auf Grund einer Evaluation für das Nachfolgebike meines «Niner Jet9», musste nun ein Praxistest her für den Entscheid, welche Übersetzung das neue Bike zieren wird.

Dank Mainstreet 42 hatte ich die letzten Tage ausgiebig die Möglichkeit ein Testbike (Niner RIP 9 mit X1/XO1, 32er Kettenblatt) auf meinen Hometrails zu testen. Ich denke, so kann man es am objektivsten Vergleichen und effektiv die Veränderung erfahren.

«Auf den Trails spricht aus meiner Sicht alles für 1×11, auch beim Fully!»

Natürlich ist sie auf Grund des weniger vorhandenen Materials schon mal leichter und das ist bei meinem Zielgewicht des neuen Fullys von <10kg ziemlich relevant. Aber in der Praxis muss es vor allem funktionieren, egal ob 100g mehr oder weniger. Auf Grund des fehlenden «Chainsuck» vorne und nur einem Schalthebel schaut es schon sehr übersichtlich aus, egal ob der Blick auf den Lenker folgt oder zum vorderen Kettenblatt. Dies bringt auch den Vorteil, dass vorne der Dreck mehr Luft hat und somit das Ganze viel weniger anfällig ist auf die widrigen Trailbedingungen, welche auch am einen Testtag herrschten.

Testbike Niner RIP9 mit SRAM X1Das Ganze schaltet sich sehr knackig und das Schaltwerk setzte die Befehle des Schifters sofort um. Zusammen mit dem 32er-Kettenblatt (Alternativ 30, 28) hatte ich nie das Gefühl, dass mir ein Gang fehlt – egal ob knackige Rampen oder tolle Downhills. Ich erlebte das Schalten als sehr entspannt, die Abstimmung als ideal der einzelnen Gänge. Es fehlte mir wirklich nichts und tw. war ich oben erstaunt, dass ich gar nicht den kleinsten Gang brauchte.

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Biken auf «La Palma»

Am Tag 2 ging's auf die traumhafte «Hexenebene» hoch auf 1'200m… [Nikon D90 mit Tokina 12-24 im Rucksack dabei]

Leider bin ich ja schon wieder zurück aus La Palma und quasi vom Sommer in den Winter gekommen… Es war eine herrliche Bikewoche auf der kanarischen Insel. Unser «Zuhause» war in Los Llanos auf der Westseite der Insel. Wir hatten keinen einzigen schlechten Tag und stets Sonnenschein und sommerliche Temperaturen. Was will man mehr?

Bikemässig bietet die Vulkaninsel sehr viel und dies in einer faszinierenden, teils erstaunlich grünen Umgebung. Man muss aber wissen, dass es eigentlich immer bergauf oder bergab geht ;-) Ich kann die Insel jedem ambitionierten Biker nur empfehlen und bin sicher, ich war nicht das letzte Mal da im «Winter». Flowige und technisch fordernde Trails, steile Rampen, geniale Downhills, Bikesurfen im Sand, traumhafte Waldwege, steinige Tragepassagen… Mein Pivot-Fully (Mietbike) mit 120mm war ideal in dem Gelände und ich fühlte mich sehr wohl auf dem «blauen Töff» und gewöhnte mich rasch an die andere Ergonomie sowie das Handling gegenüber meinem Bike – Es bot auf jeden Fall viele Vorteile in diesem Gelände.

Da es Bike-FERIEN waren, konnten wir ja nicht nur Biken, Die Insel «La Palma» aus der Luft und dazu unsere gefahrenen Touren im Überblick...sondern mussten auch geniessen ;-) Am Ende kamen doch anstrengende 228.93 km zusammen, 6’600 Höhenmeter sowie fordernde 9’380 Tiefenmeter da wir teilweise mit dem Shuttle hoch fuhren und nicht nur mittels Muskelkraft. In der Woche war ich total 23:30:03h auf dem Sattel effektiv am Strampeln. Die kleine Karte von La Palma zeigt, wo wir uns bewegten auf der Insel.

Danke an Frederic, unseren Guide von «Mainstreet 42», für die geniale, unkomplizierte Zeit sowie die super Organisation! Es war eine spassige, erlebnisreiche Zeit und ich durfte einige tolle BikerInnen kennen lernen. Werde die Tage noch ein wenig mehr berichten von den Ferien und es werden auch noch weitere Fotos folgen…

Testride mit «Niner Jet 9»

Dieses kermit-grüne Bike begleitete mich auf dem Testride. Ein solches Bike darf ruhig auch mal eine auffällige Farbe haben wie ich finde…

Überraschenderweise war heute teilweise die Sonne zu Hause zu sehen nach dem Mittag. Eigentlich ein Grund auf’s Bike zu steigen, doch dies war noch im Service – konnte aber heute abgeholt werden. Leider wurde das Wetter auf dem Weg nach Zweidlen (Glattfelden) immer grauer und so war der Himmel stark bedeckt, die Temperaturen tief, als ich bei «Mainstreet 42» ankam. Trotzdem schien für mich die Sonne ;-) Hatte die ganze Bike-Ausrüstung mitgenommen, schliesslich wurde mir ein Testride ermöglicht und ich durfte an mit einem «Twenityniner» meine ersten Erfahrungen machen…

Nach dem ich mein Bike in top Zustand entgegen nehmen durfte, es im Auto verstaute, war’s dann soweit: Umziehen, meine Grösse am kermit-grünen 29er anpassen, GPS-Halter montieren und ab ging’s!

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